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Der Norden Urnenbestattung von Haustieren liegt im Trend
Nachrichten Der Norden Urnenbestattung von Haustieren liegt im Trend
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08:45 23.03.2018
Eine Grabstelle auf dem Tierfriedhof wird gepflegt. Quelle: dpa
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Hannover

 Immer mehr Tierbesitzer lassen ihre verstorbenen Haustiere einäschern. Nach Angaben des Bundesverbands der Tierbestatter ist die Zahl der Krematorien zuletzt auf bundesweit 32 gestiegen. Viele Tierbesitzer wünschten sich eine Bestattung ihres Tieres in einer Urne, erklärt Verbandssprecherin Gabriele Metz. Die Branche setze pro Jahr etwa 16 bis 20 Millionen Euro um, schätzt der Bundesverband. Den Trend zur Urne haben auch Betreiber bemerkt.

Bei Rosengarten-Tierbestattung mit Sitz im niedersächsischen Badbergen kommen nach Angaben eines Sprechers pro Jahr zwei bis drei neue Filialen mit Ansprechpartnern und Kühlräumen hinzu. Ziel des Unternehmens sei es, das Netz weiter zu verdichten, so dass Tierbesitzer nicht weiter als rund 100 Kilometer für eine Tierbestattung fahren müssen, sagt Sprecher Emanuel Holle. Derzeit baut die Firma nahe Trier ihr drittes Tierkrematorium.

Auch die Betreiber des ersten Krematoriums zur Einäscherung von Pferden im baden-württembergischen Schwäbisch Hall sind seit der Eröffnung im Dezember zufrieden.

In ganz Deutschland gibt es zudem rund 150 Tierfriedhöfe. In den vergangenen drei Jahren sind laut Verband etwa 30 neue hinzugekommen. In solchen Abschiedswäldern können Besitzer Plätze für Urnen oder Gräber pachten, in denen Kleintiere wie Hamster, Wellensittiche, Katzen und Hunde die letzte Ruhe finden sollen.

Von dpa

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