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Der Norden Händler setzen auf Schlussspurt vor dem Fest
Nachrichten Der Norden Händler setzen auf Schlussspurt vor dem Fest
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17:46 19.12.2015
In der Innenstadt von Hannover war am letzten Wochenende vor dem Weihnachtsfest viel los, aber Winterbekleidung bleibt ein Ladenhüter für die Geschäfte. Quelle: dpa
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Hannover

Die Kaufleute in Niedersachsen und Bremen setzen auf die letzten Tage bis Heiligabend. "Der Andrang war gut", sagte am Samstag der Geschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Hans-Joachim Rambow, in Hannover mit Blick auf die vollen Innenstädte. Zumindest die Nachfrage nach Weihnachtsgeschenken sei sehr stark. Die Menschen bereiteten sich auf die Feiertage vor und kauften entsprechend ein. "Was das Weihnachtsgeschäft angeht, werden wir wohl tatsächlich unsere Zahlen und Vorgaben erreichen", sagte Rambow.

Sehr verhalten sei allerdings die Nachfrage nach Wintertextilien, Winterschuhen und -Stiefel. Es sei zu warm, die Kunden müssten mit teils großen Rabatten zum Kauf überredet werden. Die Preisnachlässe beginnen Rambow zufolge bei 10 Prozent - er habe aber auch schon Rabatte von 50 Prozent gesehen. "Das kennen wir normalerweise nur von Schlussverkäufen." Wer aber als Händler viel Winterware auf Lager habe, müsse sich etwas einfallen lassen, um die Bestände zu verkaufen. Die Kaufleute hofften darauf, dass es im Januar noch etwas kälter werde.

Er rechne damit, dass der Schlussspurt in den Geschäften bis kurz vor Weihnachten gehe. "Die Menschen kaufen oft immer kurzfristiger ein", sagte Rambow. Auch auf die Gefahr hin, dass das Geschenk kurz vor den Feiertagen nicht mehr zu bekommen sei. Dann werde auf Gutscheine ausgewichen, oder es würden hübsch verpackte Geldgeschenke gemacht.

Im vergangenen Jahr sei im niedersächsischen und bremischen Einzelhandel ein Weihnachtsumsatz von etwa 8,4 Milliarden Euro erzielt worden. Für dieses Jahr rechneten die Kaufleute mit einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro.

lni

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