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Der Norden Totgeglaubtes Flüchtlingskind lebt
Nachrichten Der Norden Totgeglaubtes Flüchtlingskind lebt
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19:19 23.12.2015
Die Eltern glaubten, dass ihr Sohn bei der Flucht über das Mittelmeer ertrunken ist. Nun haben sie erfahren, dass er überlebt hat. Quelle: dpa/Symbolbild
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Bad Bodenteich

Die Rabanis waren aus Afghanistan vor den Taliban geflohen, wie mehrere Medien berichteten. Das Drama nahm seinen Lauf, als die Familie in einem Boot von der Türkei aus nach Ägypten übersetzen wollten. Im Gedränge der vielen Menschen wurde Mahdi vom Rest der Familie getrennt. Er bestieg ein anderes Boot als seine Eltern – es kenterte während der Überfahrt. Viele Flüchtlinge ertranken. Niemand hörte etwas von Mahdi, während seine Familie in Bad Bodenteich (Kreis Uelzen) Zuflucht fand.

Ein dortiger Flüchtlingshelfer des DRK wollte sich mit der Unwissenheit nicht abfinden und suchte wochenlang nach dem Kind. Er spürte Mahdi schließlich in der Schweiz auf – einem der bevorzugten Flüchtingsziele von Afghanen. Für die Eltern ist es wie ein Weihnachtsgeschenk. Allerdings können sie Mahdi erst in etwa vier Wochen in ihre Arme schließen. Schneller können die Behörden die Reise von der Schweiz nach Bad Bodenteich nicht bewerkstelligen.

doe

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