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Der Norden Unwetter versetzen Pferde in Panik
Nachrichten Der Norden Unwetter versetzen Pferde in Panik
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15:43 29.08.2016
Da braut sich was zusammen: So dramatisch sahen am Sonntag die Wolken über dem Maschsee in Hannover aus. Quelle: dpa
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Hannover

Nach der Hitze der vergangenen Tage kühlt es sich in Niedersachsen ab: Dienstag soll es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes nur noch höchstens 24 Grad warm werden, auch Mittwoch und Donnerstag werden vergleichbare Werte erwartet.

In einigen Teilen Niedersachsens brachte der Wetterumschwung schwere Gewitter und Sturmböen mit sich. Es kam zu Behinderungen im Bahnverkehr, die Feuerwehr musste unter anderem im Heidekreis zu zahlreichen Einsätzen wegen umgeknickter Bäume ausrücken. Menschen wurden nicht verletzt, es blieb weitgehend bei kleineren Schäden. Im Heidekreis gab es rund 150 Einsätze der Feuerwehr. Mehrere Bäume stürzten auf Autos, Keller liefen voll, Regen flutete die Straßen.

Auch in Ostfriesland waren Feuerwehrleute wegen entwurzelter Bäume und Blitzeinschlägen im Einsatz. In Cuxhaven schlug der Blitz gleich mehrfach ein, unter anderem in ein Mehrfamilienhaus. Aus einem Stall in Cuxhaven brachen vermutlich aus Panik vor dem Unwetter 20 Pferde von einer Weide aus. Wie die Polizei am Montag erklärte, konnten zunächst nicht alle Tiere wieder eingefangen werden.

Nach einem Blitzeinschlag in eine Bahnoberleitung bei Lehrte war am Sonntag der Verkehr am Drehkreuz Hannover gestört, erst in der Nacht zum Montag konnte die Störung vollständig behoben werden. Auch im Kreis Harburg gab es Schwierigkeiten im Bahnverkehr. Ein Zug mit mehreren Hundert Fahrgästen musste bei Meckelfeld eine Notbremsung machen, weil auf der Strecke zwischen Bremen und Hamburg ein Baum in die Oberleitung gekippt war. Auch viele Straßen im Kreis Harburg waren nach dem heftigen Unwetter durch umgefallene Bäume blockiert, teilte die Feuerwehr mit.

dpa

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