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Der Norden Wie gefährlich war der Wunstorfer Messerstecher?
Nachrichten Der Norden Wie gefährlich war der Wunstorfer Messerstecher?
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00:16 15.05.2016
Von Karl Doeleke
Quelle: Symbolfoto
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Hannover

Nach unbestätigten Informationen der HAZ gibt es eine interne Einschätzung aus dem Maßregelvollzug, wonach der wegen schweren Raubes verurteilte Drogenabhängige therapieunfähig und hochgradig rückfallgefährdet sei. Die Staatsanwaltschaft wollte daher die Therapie beenden und den Mann zurück in den gewöhnlichen Strafvollzug schicken. Die Strafvollstreckungskammer am Landgericht Göttingen forderte aber ein weiteres, externes Gutachten an und beließ ihn vorerst im offenen Vollzug. Der 36-Jährige wohnte allein in einer Einzimmerwohnung in Misburg.

Dass es diese interne Einschätzung geben soll, erfuhr die HAZ von mehreren Seiten. Ein Sprecher von Sozialministerin Cornelia Rundt widersprach dem. „Darüber weiß ich nichts.“ Der Sprecher verwies auf ein Gutachten von Dezember 2015, wonach der 36-Jährige ungefährlich sei. Rundt unterrichtete am Donnerstag den Sozialausschuss im Landtag über den Fall. Die FDP-Abgeordnete Sylvia Bruns kritisierte im Anschluss eine Reihe „fehlerhafter Abläufe“.

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