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Der Norden Metronom fährt wieder, Erixx-Strecke weiter gesperrt
Nachrichten Der Norden Metronom fährt wieder, Erixx-Strecke weiter gesperrt
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18:22 09.11.2016
Bahnmitarbeiter räumen auf der Strecke Lüneburg-Dannenberg Äste und Baumstämme weg, die wegen der Schneelast umgestürzt und abgebrochen waren. Quelle: Erixx/dpa
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Lüneburg

Schnee hatte am Dienstag Bäume auf die Oberleitungen und in die Gleisanlagen zwischen Lüneburg und Uelzen stürzen lassen. Betroffen von den Sperrungen waren der Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn sowie der Unternehmen Erixx und Metronom. Als Ersatz für die ausgefallenen Metronom-Züge wurden zwischen Lüneburg und Uelzen Busse eingesetzt. Zwischen Lüneburg und Hamburg sowie auf der Strecke Hamburg, Rotenburg und Bremen mussten sich Fahrgäste auf Verspätungen und den Ausfall einzelner Züge einstellen. 

Metronom fährt wieder

Der Metronom gab am frühen Mittwochabend bekannt, dass die Streckensperrung zwischen Lüneburg und Uelzen wieder aufgehoben worden sei. "Züge fahren von Hamburg über Lüneburg wieder bis nach Uelzen und von Uelzen über Lüneburg wieder bis nach Hamburg", hieß es seitens des Unternehmens.

Erixx-Strecke weiter gesperrt

Weiter betroffen ist hingegen das Unternehmen Erixx. Die Linie RB 32 zwischen Lüneburg und Dannenberg war auch am Mittwochabend noch komplett eingestellt. Es gibt einen Busersatzverkehr. Die Strecke bleibt voraussichtlich bis Donnerstagmittag gesperrt, teilte das Unternehmen mit.

150 Fahrgäste übernachten in Metronom

Von der Störung der Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen ist auch die Deutsche Bahn betroffen. Züge von Hamburg nach Hannover wurden über Rotenburg umgeleitet, wie eine Sprecherin sagte. "Das dauert etwa 40 Minuten länger." Sie gehe davon aus, dass die Sperrung der Streckung bis zum späten Nachmittag andauern werde.

Für Fahrgäste, die am Dienstagabend in Lüneburg oder Uelzen strandeten und nicht weiter kamen, stellte Metronom zwei geheizte Züge bereit. Rund 150 Fahrgäste in Uelzen hätten das Angebot genutzt, sagte Pamperin. In Lüneburg seien es etwa 50 gewesen. In Uelzen waren Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in der Nacht zum Mittwoch im Einsatz, um gestrandete Fahrgäste mit Getränken zu versorgen. Eine junge Frau mit einem elf Wochen alten Baby wurde von DRK-Mitarbeitern zu einem Hotel in Bad Bevensen gefahren, wie eine DRK-Sprecherin mitteilte.

Die HAZ-Fotografen Rainer Dröse und Alexander Körner sind im Schnee unterwegs gewesen.

Wegen glatter Straßen kam es am Mittwoch vielerorts in Niedersachsen zu Unfällen und Staus. Im Landkreis Harburg prallten drei junge Männer mit ihrem Wagen seitlich gegen einen Baum und wurden in dem Wrack eingeklemmt. Der 19 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt, seine beiden 19 und 23 Jahre alten Mitfahrer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. "Vermutlich war Glätte in Verbindung mit überhöhter Geschwindigkeit die Unfallursache", sagte ein Polizeisprecher. Im Kreis Rotenburg herrschten teils chaotische Straßenverhältnisse, wie die Polizei mitteilte. Meist blieb es bei Blechschäden. "Nur selten wurden Menschen verletzt - wenn, dann immer leicht", hieß es. 

frs/dpa

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