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Der Norden Wetter sorgt weiter für Verkehrsbehinderungen
Nachrichten Der Norden Wetter sorgt weiter für Verkehrsbehinderungen
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13:03 09.11.2016
Der erste Schnee hat in Niedersachsen für zahlreiche Unfälle und Behinderungen gesorgt. Quelle: dpa
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Hannover

Der plötzliche Wintereinbruch in Niedersachsen hat auch am Mittwoch vielerorts zu Verkehrsbehinderungen geführt. Wegen Reparatur- und Aufräumarbeiten war die Bahnverbindung zwischen Lüneburg und Uelzen weiter unterbrochen, wie das Bahnunternehmen Metronom berichtete.

Schnee hatte am Dienstag Bäume auf die Oberleitungen und in die Gleisanlagen stürzen lassen. «Es ist noch nicht absehbar, wann die Strecke wieder befahren werden kann», sagte Metronom-Sprecher Björn Pamperin. "Es wird den ganzen Tag zu starken Einschränkungen kommen."

Für Fahrgäste, die am Dienstagabend in Lüneburg oder Uelzen strandeten und nicht weiter kamen, stellte Metronom zwei geheizte Züge bereit. Rund 150 Fahrgäste in Uelzen hätten das Angebot genutzt, sagte Pamperin. In Lüneburg seien es etwa 50 gewesen.

In Uelzen waren Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in der Nacht zum Mittwoch im Einsatz, um gestrandete Fahrgäste mit Getränken zu versorgen. Eine junge Frau mit einem elf Wochen alten Baby wurde von DRK-Mitarbeitern zu einem Hotel in Bad Bevensen gefahren, wie eine DRK-Sprecherin mitteilte.

Als Ersatz für die ausgefallenen Züge wurden zwischen Lüneburg und Uelzen Busse eingesetzt. "Die Busse halten an allen Bahnhöfen, die Fahrzeiten sind jedoch teilweise deutlich länger", teilte das Unternehmen Metronom mit. Zwischen Lüneburg und Hamburg sowie auf der Strecke Hamburg, Rotenburg und Bremen müssten sich Fahrgäste auf Verspätungen und den Ausfall einzelner Züge einstellen.

Von der Störung der Strecke zwischen Lüneburg und Uelzen war auch die Deutsche Bahn betroffen. Züge von Hamburg nach Hannover wurden über Rotenburg umgeleitet, wie eine Sprecherin sagte. "Das dauert etwa 40 Minuten länger." Sie gehe davon aus, dass die Sperrung der Streckung bis zum späten Nachmittag andauern werde.

Wegen glatter Straßen kam es vielerorts in Niedersachsen zu Unfällen und Staus. Im Landkreis Harburg prallten drei junge Männer mit ihrem Wagen seitlich gegen einen Baum und wurden in dem Wrack eingeklemmt. Der 19 Jahre alte Fahrer wurde schwer verletzt, seine beiden 19 und 23 Jahre alten Mitfahrer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. "Vermutlich war Glätte in Verbindung mit überhöhter Geschwindigkeit die Unfallursache", sagte ein Polizeisprecher.

Im Kreis Rotenburg herrschten teils chaotische Straßenverhältnisse, wie die Polizei mitteilte. Meist blieb es bei Blechschäden. "Nur selten wurden Menschen verletzt - wenn, dann immer leicht", hieß es.

Schnee und Glätte gab es am Mittwoch auch im kleinsten Bundesland Bremen. Größere Beeinträchtigungen gab es der Polizei zufolge aber nicht.

dpa

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