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Der Norden Nach Hundeangriff: Wolf "Kurti" wird eingesperrt
Nachrichten Der Norden Nach Hundeangriff: Wolf "Kurti" wird eingesperrt
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00:16 28.04.2016
Von Michael B. Berger
Wolf "Kurti" hat wieder zugebissen. Quelle: KONSTANTIN KNORR
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Celle

"Kurti“ gilt als „Problemwolf“, weil er sich den Menschen zu sehr nähert. Der Hunde-Angriff hat sich am Sonntag ereignet. Am frühen Nachmittag soll es in einem Waldstück bei Groß Hehlen zu einer „Nahbegegnung“ mit dem Wolf gekommen sein, wie Achim Stolz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NWLKN) der HAZ bestätigt. Eine dreiköpfige Familie sei mit ihrem angeleinten Hund auf einem Sonntagsspaziergang unterwegs gewesen, als sich der Wolf dem Trio genähert habe. „Dann gab es eine Beißerei mit dem Hund, bei der der Hund verletzt worden ist“, sagt der NWLKN-Sprecher. 

Ob es sich tatsächlich um Kurti handelte, konnte zunächst nicht bestätigt werden. Im Umweltausschuss wird aber davon ausgegangen, da das markierte Tier bereits mehrfach ungewöhnlich nah an Menschen herangekommen war. So gab es auch schon Versuche, den Wolf mittels Lärm und Gummigeschossen fernzuhalten. Anhänger von Kurti haben Umweltminister Stefan Wenzel eine Liste mit 6000 Unterschriften gegen den Abschuss überreicht - für den Grünen-Politiker ist dies das letzte denkbare Mittel. Kurti soll zunächst betäubt und dann nach Springe gebracht werden.

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