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Der Norden Wolfsburger Polizei-Affäre spitzt sich zu
Nachrichten Der Norden Wolfsburger Polizei-Affäre spitzt sich zu
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14:03 11.08.2016
Braunschweigs Polizeipräsident Michael Pientka. Quelle: Rebecca Krizak
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Hannover/Wolfsburg

Wie Staatssekretär Stephan Manke nach der Sitzung des Innenausschusses des Landtags am Donnerstag in Hannover sagte, habe der Inspektionsleiter sich nach einer Ausschreibung auf seinen finanziell aufgewerteten Dienstposten beworben. Die Staatsanwaltschaft ermittele gegen Podehl wegen des Vorwurfs der Nachstellung, so Manke. Die Vorwürfe werden von der ebenfalls versetzten Wolfsburger Kripo-Chefin erhoben.

Wie Manke sagte, habe es eine Fehleinschätzung des Polizeipräsidenten gegeben. Er habe schon Anfang Juni - damals erfuhr er von den Vorwürfen gegen Podehl - anders handeln und ein Disziplinarverfahren einleiten und den Inspektionsleiter umsetzen müssen. Die Kripo-Chefin habe Pientka in ihrem Amt belassen müssen, statt sie auf eigenen Wunsch zu versetzen. Auch Pientka selbst hatte am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz eingeräumt, Anfang Juni falsch reagiert zu haben, als er von einem möglichen Fehlverhalten des Wolfsburger Polizeichefs gegenüber der Wolfsburger Kripo-Chefin Imke Krysta erfahren hatte.

In Folge dieser Aussage Pientkas wehrte sich Podehl und warf dem Polizeipräsident "öffentliche Vorverurteilung" vor.

Die Opposition forderte am Rande der Ausschusssitzung die Absetzung von Pientka. "Für uns ist klar, dass Herr Pientka die Lage in seiner Behörde nicht im Griff hat und abgelöst gehört", sagte der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jan-Christoph Oetjen.

lni

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