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Der Norden Zahl rechtsextremer Straftaten erneut gestiegen
Nachrichten Der Norden Zahl rechtsextremer Straftaten erneut gestiegen
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11:35 18.02.2017
Quelle: Symbolbild
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Osnabrück

Die meisten Taten hätten sich im vergangenen Jahr in Braunschweig (145) ereignet, gefolgt von der Stadt Hannover (141) und der Region Hannover (139). 2014 registrierten die Behörden noch 1.124 rechtsextreme Straftaten, von Hakenkreuz-Schmierereien bis zu Gewalt gegen Ausländer. Die Zahlen beruhen auf quartalsweise gestellten Anfragen der Grünen im Landtag. Erfasst werden verschiedene Taten von Hakenkreuzschmierereien bis hin zu Gewalt gegen Ausländer.

Die Sprecherin der niedersächsischen Grünen für Antifaschismus, Julia Willie Hamburg, zeigte sich dem Bericht zufolge besorgt. "Offensichtlich haben sich Nazistrukturen in Niedersachsen in den letzten zwei Jahren organisiert", sagte sie der Zeitung und forderte ein entschiedenes Vorgehen gegen rechte Gewalt. Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) hatte im Juli angekündigt, den Druck auf die rechtsextreme Szene zu verstärken. "Die rechtsradikale Szene entwickelt sich rasant", erklärte die Ministerin damals.

Insgesamt ist die Zahl der registrierten Straftaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr um etwa ein Prozent auf 561 963 Straftaten gesunken. Davon wurden 61,4 Prozent aufgeklärt, wie Innenminister Boris Pistorius (SPD) jüngst bei der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik berichtete. Als eins der größten Probleme gelten Wohnungseinbrüche, von denen 16 405 Fälle registriert wurden.

epd/lni

Die Zahl der Angriffe auf Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Polizisten hat in Niedersachsen deutlich zugenommen. Das zeigen neueste Zahlen des Landespolizeipräsidiums. In Berlin brachte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am Freitag einen Gesetzentwurf in den Bundestag ein, der vorsieht, solche Attacken künftig mit bis bis zu fünf Jahren Haft zu ahnden.

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