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Der Norden Zug rammt Auto: Mutter und zwei Kinder sterben
Nachrichten Der Norden Zug rammt Auto: Mutter und zwei Kinder sterben
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22:35 27.09.2016
Rettungskräfte haben das vollständig zerstörte Auto geborgen. Quelle: dpa
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Oerel

Nur ein total zerfetzter Wagen blieb übrig: Eine junge Mutter und ihre beiden Kinder sind beim Zusammenstoß ihres Autos mit einem Personenzug im niedersächsischen Oerel ums Leben gekommen. Die Polizei gehe davon aus, dass die 28 Jahre alte Fahrerin den Zug an dem unbeschrankten Bahnübergang übersehen habe, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Die Frau sei mit dem vierjährigen Mädchen und ihrem einjährigen Sohn auf einem Feldweg unterwegs gewesen. Möglicherweise hätten Büsche und ein Maisfeld die Sicht behindert.

Die gut zehn Fahrgäste des Zuges seien unverletzt geblieben, sagte der Sprecher. Die Passagiere seien bereits von der Unfallstelle abgeholt worden. Der beschädigte Zug habe inzwischen weiterfahren könne, die Bahnstrecke von Buxtehude nach Bremerhaven sei frei. Die Schienen blieben unbeschädigt. Das Auto sei geborgen worden, es sei völlig zerstört. Das Dach wurde abgerissen.

Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz - letztlich vergeblich. Laut "Bild.de" war die kleine Familie unterwegs zu einem Spielplatz in der Nähe. Dort waren sie verabredet.

Immer wieder sterben Menschen bei Unfällen an Bahnübergängen oder werden schwer verletzt. Selbst Schranken schützen nicht immer. Erst im August hatte ein Güterzug in dem Dorf Westerhausen bei Osnabrück trotz Vollbremsung einen Gelenkbus erfasst, dessen Heck auf dem Bahnübergang stand. Für die Menschen im Bus ging das Unglück vergleichsweise glimpflich aus: Zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt.

dpa

Im Prozess um sexuellen Missbrauch in einem Sportverein hat das Landgericht Lüneburg einen Trainer zu einer Gefängnisstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt. Der 28-Jährige hat dem Urteil zufolge zwei von ihm betreute Kinder missbraucht. Er sei unter anderem allein in vier Fällen des schweren sexuellen Missbrauchs schuldig, befanden die Richter.

27.09.2016

Das norddeutsche Flächenland Niedersachsen hat erstmals Weinbaurechte erhalten und wird damit formal zum Weinanbaugebiet. Der Bund genehmigte zehn Antragstellern insgesamt rund 7,6 Hektar für Rebpflanzungen, teilte das zuständige Agrarministerium am Dienstag mit. Bislang gingen diese Weinbaurechte überwiegend nach Süddeutschland.

27.09.2016

Ein mutmaßliches Mitglied der Wolfsburger Salafisten-Szene ist mit seiner Klage gegen ein von der Stadt verhängtes Ausreiseverbot gescheitert. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann den bewaffneten Dschihad unterstütze, urteilte das Verwaltungsgericht in Braunschweig, wie ein Sprecher am Dienstag mitteilte.

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