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Der Norden Zweite Fremdsprache bleibt Pflicht
Nachrichten Der Norden Zweite Fremdsprache bleibt Pflicht
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00:15 10.03.2016
Von Saskia Döhner
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Nach der Umstellung auf das Abitur nach 13 Jahren soll die Belegung von zwei Fremdsprachen im 11. Jahrgang an den Gymnasien und an den Kooperativen Gesamtschulen grundsätzlich verpflichtend bleiben. Das sieht ein Verordnungsentwurf des Kultusministeriums vor, der noch bis Mitte März in der öffentlichen Anhörung ist. Das Ministerium rückte damit von seiner bisherigen Position ab, den Schülern bei der Wahl mehr Flexibilität zu ermöglichen. Ausnahmen sind aber möglich. Wenn der Schulvorstand zustimme, könnten Elftklässler, die in der Oberstufe nicht das Sprachenprofil wählten, als Wahlpflichtkurs auch ein anderes Fach belegen.

„Ich halte dies für eine gute Lösung, die allen Anliegen gerecht wird“, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Die Philologen hatten gewarnt, dass die Qualität des Abiturs sinke, wenn man in der 11. Klasse künftig nur noch eine Fremdsprache belegen müsse. Allerdings sind schon jetzt im Abitur nur zwei Fremdsprachen Pflicht, wenn man das Sprachenprofil wählt. Laut Kultusministerkonferenz sollten Schüler die zweite Fremdsprache mindestens vier Jahre lang lernen, in Niedersachsen sind sogar fünf Jahre verpflichtend. Die zweite Fremdsprache bleibe somit elementarer Bestandteil der gymnasialen Bildung, sagte die Ministerin.

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