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Busse in Hildesheim werden eine Woche bestreikt

Ausstand im Nahverkehr Busse in Hildesheim werden eine Woche bestreikt

Eine Woche lang geht nichts: Die Busfahrer in Hildesheim streiken seit diesem Montag. Die Mitarbeiter des Anbieters Stadtverkehr Hildesheim (SVHI) befürchten, künftig schlechter bezahlt zu werden. 

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Streik: In Hildesheim fahren zurzeit keine Busse.

Quelle: dpa

Hildesheim. In Hildesheim stehen seit Montag für eine Woche die Stadtbusse still. Hintergrund ist ein Anbieter, der ein Konkurrenzangebot für den Betrieb der Busse in der 100 000-Einwohner-Stadt vorgelegt hat. Auf das Angebot der DB Regio muss der aktuelle Anbieter SVHI nun reagieren, um nicht aus dem Rennen geworfen zu werden. Die rund 120 Beschäftigten des Stadtverkehrs in Hildesheim streiken deswegen eine Woche lang, weil sie deutliche Lohneinbußen befürchten.

In Hildesheim sind wegen der Schulferien vom Streik derzeit weniger Fahrgäste betroffen als sonst: Jährlich wurden im Stadtverkehr zuletzt 11,2 Millionen Fahrgäste gezählt, im Schnitt nutzten damit täglich rund 30.000 Menschen die Busse. Die Beschäftigten befürchten nach Angaben von Harald Memenga von der Gewerkschaft Verdi, dass ihre Löhne monatlich um bis zu 25 Prozent sinken könnten, außerdem könnte die Arbeitszeit erhöht werden. Im Schnitt bedeutete das unter dem Strich eine Senkung der Lohnkosten um 35 Prozent.

Die Geschäftsführung des Unternehmens SVHI betonte dagegen, sie habe nie ein Angebot abgegeben, das eine 35 prozentige Gehaltsabsenkung beinhalte. Umso unverständlicher seien die Streiks. Viele Kunden reagierten auf die Streiks mit Unverständnis: Eine Nutzerin schrieb auf der Facebookseite von SVHI: "Einzige Lösung für mich ist umziehen." Unternehmenssprecher Sven Harmsen sagte, der Unmut der Nutzer sei groß, aber berechtigt. Dagegen hieß es von Verdi, es gebe großes Verständnis bei den Kunden für die Streiks. "Der Ärger ist sehr übersichtlich, die Kunden verstehen, dass es für die Beschäftigten um ihre Existenz geht."

dpa

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