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Ausstellung zeigt unbekannte Seite von Cornelia Funke
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Bildwelten Ausstellung zeigt unbekannte Seite von Cornelia Funke

Mit weltweit über 20 Millionen verkauften Büchern gilt Cornelia Funke als bekannteste deutsche Kinderbuchautorin. Weniger bekannt: Sie illustriert viele ihrer Bücher selbst. Eine Ausstellung gibt Einblick in ihr Werk als Geschichtenerzählerin mit Tusche und Bleistift.

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Nicht nur Schriftstellerin, sondern auch künstlerisch begabt: Cornelia Funke stellt in Oberhausen Illustrationen zu ihren Büchern aus.

Quelle: dpa

Oberhausen. Einblick in das zeichnerische Schaffen der Erfolgsautorin Cornelia Funke (54) gibt ab Sonntag eine Ausstellung in Oberhausen. Die gelernte Illustratorin hat viele ihrer Geschichten und Fantasy-Romane („Wilde Hühner“, „Tintenherz“, „Reckless“) selbst bebildert, erschuf Covergestaltungen und illustrierte anfangs auch fremde Texte. Mit 423 Originalen aus allen Schaffensphasen Funkes zeige die Ludwigsgalerie Schloss Oberhausen in Nordrhein-Westfalen erstmals eine umfassende Retrospektive zu den Zeichnungen der beliebten Geschichtenerzählerin, sagte Kuratorin Christine Vogt am Donnerstag. Die Ausstellung ist bis 20. Mai zu sehen.

Die aus Dorsten stammende Autorin lebt heute in Los Angeles in den USA. Mit weltweit über 20 Millionen verkauften Exemplaren ihrer mehr als 50 Bücher gilt als sie international erfolgreichste deutsche Kinderbuchautorin.

Freundliche Gespenster, farbenfrohe Unterwasserpracht, ein teuflischer Marder und düstere Spiegelwelten: Die in Oberhausen ausgestellten Zeichnungen aus Funkes Illustrationsarchiv zeigen Figuren und Landschaften, die den Fans der Autorin bestens bekannt sind.

Schlicht präsentiert in knapp 150 Rahmen sind über 400 Einzelblätter mit Originalen aus allen Schaffensphasen zu sehen, ganz so wie die gelernte Illustratorin sie an die Verlage geliefert hat - mit Gebrauchsspuren und Anweisungen für den Druckprozess. Ausstellungsbesuchern bietet sich so ein konzentrierter Einblick in die visuelle Schaffenskraft der gelernten Illustratorin, deren internationaler Durchbruch allerdings erst mit dem Schreiben kam.

dpa

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