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Meditative Malerei von Heng Li
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Galerie Vera Lindbeck Meditative Malerei von Heng Li

Die Galerie Vera Lindbeck zeigt meditative Malerei des chinesischen Künstlers Heng Li.

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Heng Li: "Das Lied des Windes"

An lockiges Haar barocker Puderpe-rücken erinnert ein Ölgemälde des chinesischen Künstlers Heng Li. Andere Bilder lassen an Grasflächen denken, durch die der Wind streift. Immer sind es Bilder mit bewegter, wogender Struktur. Die Isernhagener Galeristin Vera Lindbeck gibt gerade einen Einblick in die Arbeit des 1979 geborenen Künstlers, der in seiner Heimat Kalligrafie und Malerei studierte, im russischen St. Petersburg und in Nürnberg seine Ausbildung komplettierte und der heute mit seiner Familie in München lebt.

Gras ist für Heng Li ein bestimmendes Thema. „Äste knicken im Wind, Gras ist unverwüstlich“, sagt der junge Maler in Anknüpfung an chinesische Weisheitslehren. Ein Plastikstuhl, magisch rot auf einer sonst nächtlich dunklen Wiese, Sinnbild für den Abschied von einem geliebten Menschen, steht am Anfang seiner Serie von Grasbildern. Das figurative Element des Stuhls verschwindet später – fast abstrakte Flächen bleiben.

Das Interesse an Strukturen teilt der chinesische Künstler mit seinem Nürnberger Lehrer Ralph Fleck. In den organischen Strichgefügen, schwunghaft in die Leinwand gekratzt, wirkt außerdem die chinesische Kalligrafie-Ausbildung nach.

Meisterschüler war Heng Li an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg 2009 bei Ottmar Hörl – der mit den Hitler-Gartenzwergen. Der Hörlsche Schalk liegt Heng Li fern – der Künstler schafft lieber ruhige, meditative Bilder, in denen man den Blick schweifen lassen kann.

Galerie Vera Lindbeck, Leddinring 23, Isernhagen NB, bis 23. Dezember, dienstags bis donnerstags 16 bis 19 Uhr, sonnabends bis sonntags 12 bis 16 Uhr.

Johanna di Blasi

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