Im vergangenen Jahr feierte der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 60-jähriges Jubiläum. Den Rückblick auf sechs Jahrzehnte kontroverser Debatten, neuer Denkanstöße und kleiner Anekdoten liefert die Wanderausstellung „Widerreden – 60 Jahre Friedenspreis des Deutschen Buchhandels“. Bis zum 7. August ist die Ausstellung noch im Zeughaus in Wolfenbüttel zu sehen.
Am Montag, 9. August, um 19.30 Uhr soll sie dann in der Stadtbibliothek Hannover eröffnet werden. Martin Schult, der den Friedenspreis beim Börsenblatt des Deutschen Buchhandels betreut, wird eine Zusammenfassung über Ereignisse vor und hinter den Kulissen geben. Am Dienstag, 10. August, um 11 Uhr bietet Schult eine weitere Führung an.
1950 wurde der Friedenspreis erstmals vergeben – an Max Tau. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an den israelischen Autor David Grossman, der sich in zahlreichen Aufsätzen und Romanen kritisch mit dem Nahostkonflikt auseinandergesetzt hat. Die Verleihung findet alljährlich im Herbst zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse statt. Bis zum 28. August sollen die Preisträger in Hannover gewürdigt werden, dann zieht die Ausstellung weiter nach Nordhorn.
Johanna Günther
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