Berlin. Der 1967 in Bad Nauheim geborene Maier habe sich mit seinen Romanen als brillanter Erzähler und Chronist erwiesen, der sprachlich durch die Eindringlichkeit seiner Texte überzeuge, befand die Jury vor der Preisvergabe am Montag in Berlin. Maier wurde bereits für sein Debüt „Wäldchestag“ (2000) ausgezeichnet. Zuletzt erschien die Kindheitserinnerung „Das Haus“.
Zu dem 1968 in Lyon geborenen Schriftsteller Eric Vuillard befand die Jury: „Der Erzähler verblüfft mit einer Sprache, die sich an niemanden und gleichzeitig an alle richtet, eine Sprache wie grauer Stahl, schwarze Kohle.“ Vuillard veröffentlichte zuletzt die Erzählungen „La Bataille d’Occident“ und „Congo“.
Der Preis sollte im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag des Elysée-Vertrags in Berlin von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und seiner Amtskollegin Aurélie Filippetti überreicht werden. Namensgeber des Preises ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880-1941).
dpa
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