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Nachrichten Kultur Freddie Mercury starb vor 25 Jahren

Freddie Mercury starb vor 25 Jahren

Freddie Mercury war einer der schillerndsten Paradiesvögel der Rockmusik, der gemeinsam mit seiner 1970 gegründeten Band „Queen“ zahllose Musiker beeinflusst hat. Bis heute hat die Gruppe aus London rund 320 Millionen Tonträger mit ihrem theatralischen Poprock verkauft, der harte Gitarrenriffs mit Opernharmonien und auch Tanzhallen-Rhythmen verschmolz. Im Mittelpunkt stand der exzentrische Showman Mercury, der mit seiner Ausnahmestimme zwischen rüdem Proleten-Gebell und süßem Falsett changierte. Mercury starb mit 45 Jahren 24. November 1991 an den Folgen seiner langjährigen Aids-Erkrankung.  Quelle: imago
Geboren wurde Freddie Mercury als Farrokh Bulsara 1946 im damaligen britischen Hoheitsgebiet Sansibar, heute Teil von Tansania. Die parsische Familie schickte ihren achtjährigen Sohn für eine bessere Schulbildung nach Indien ins Internat. Die Strecke war so weit, dass er nur einmal pro Jahr mit dem Schiff seine Familie besuchte. Kommuniziert wurde in Briefen, und aus Farrokh wurde Freddie. Quelle: imago stock&people
Anfang der 60er Jahre flüchtete die Familie vor der Revolution in Sansibar in einen Londoner Vorort. Der Vater arbeitete als Buchhalter, die Mutter im Kaufhaus Marks and Spencer. Swinging London war ein Kulturschock für den eher braven aber ehrgeizigen Freddie. Er entdeckte Jimi Hendrix, lebte seine Vorliebe für extravagante Kleidung, Leder und Federboas auf der Portobello Road aus und eröffnete einen Stand im legendären Kaufhaus Kensington Market. 1970 gründete er die Band Queen mit Astrophysik-Doktoranden Brian May (Gitarre) und Zahnmedizinstudenten Roger Taylor (Schlagzeug). Der Elektronik-Student John Deacon (Bass) stieß etwas später dazu. Quelle: imago stock&people
Ihre bombastische Kombination aus überzogener Theatralik und Heavy Rock sprengte alle Genre-Grenzen. Die Musikzeitschrift „Melody Maker“ schrieb damals: „Queen ist entweder die Zukunft des Rock'n'Roll oder ein Bündel von Tunten im Delirium, die versuchen, auf den Bowie-Zug auszuspringen während sie Black Sabbath richtig schlecht verarschen.“ Das Foto zeigt (l-r): John Deacon, Freddie Mercury, Brian May, Roger Talyor. Quelle: imago stock&people
Unvergesslich sind die Mega-Stadiontouren der Band vor Hunderttausenden von Fans. Der eher schüchterne und schmächtige Mercury mit Riesen-Schnauzer und Überbiss verwandelte sich auf der Bühne in einen tanzenden Derwisch mit nacktem Oberkörper, gen Himmel geballter Faust und anzüglich wirbelndem Mikrofonständer. Er hatte sein Publikum völlig in der Hand, beobachtete seine Biografin Lesley-Ann Jones: „Das war, was er brauchte, eine gewaltiges Publikum, das völlig mit ihm im Einklang war. Die Musik befreite Freddie (Archivbild vom 17. Januar 1979: Queen tritt in der Hamburger Ernst-Merck-Halle auf). Quelle: Werner Baum
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