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Leonardo DiCaprio für den Oscar nominiert

Begehrtester Filmpreis der Welt Leonardo DiCaprio für den Oscar nominiert

Gewinnt Leonardo DiCaprio endlich einen Oscar? Er ist erneut nominiert worden – schon zum sechsten Mal. Aber auch Matt Damon, Michael Fassbender und andere dürfen sich Hoffnungen machen. Genauso wie ein deutscher Filmemacher. Die Oscar-Nominierungen im Überblick.

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Nominiert für einen Oscar – oben (v.l.n.r.): Brie Larson, der Film "Mad Max: Fury Road", Leonardo DiCaprio; unten (v.l.n.r.): Cate Blanchett, Matt Damon, Sylvester Stallone

Quelle: TANNEN MAURY/EPA

Los Angeles. Leonardo DiCaprio war schon fünfmal für den Oscar nominiert: viermal in der Kategorie "Bester Schauspieler", einmal als Produzent von "The Wolf of Wall Street" in der Kategorie "Bester Film". Bisher ging er jedes Mal leer aus, andere wurden ausgezeichnet – er nicht. Und dieses Mal?

Der 41-Jährige ist für seine Rolle im Überlebensdrama "The Revenant" nominiert worden, erneut in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller". Er gehört damit zu den fünf Nominierten, wie die Oscar-Akademie am Donnerstag mitteilte. Die anderen vier sind: Matt Damon ("Der Marsianer"), Michael Fassbender ("Steve Jobs"), Bryan Canston ("trumbo") und Eddie Redmayne ("The Danish Girl").

Die besten Chancen dürfte aber DiCaprio haben: Er hat schon den Golden Globe für seine Darstellung des Trappers Hugh Glass gewonnen. Außerdem wurden "The Revenant" als bester Film und Alejandro González Iñárritu als bester Regisseur mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Sie wurden jetzt auch für den Oscar nominiert.

Insgesamt kann das Rachedrama in zwölf Kategorien einen Oscar gewinnen. "The Revenant" geht damit als großer Favorit in das Rennen um den begehrten Filmpreis. Dahinter folgt mit zehn Nennungen das postapokalyptische Actionspektakel "Mad Max:Fury Road" von George Miller. Die Oscar-Trophäen werden am 28. Februar in Hollywood zum 88. Mal vergeben.

Ausgewahlte Nominierungen im Überblick (die gesamte Liste finden Sie hier):

Bester Film:

  • Bridge of Spies: Der Unterhändler
  • Brooklyn
  • Mad Max:Fury Road
  • Room
  • Spotlight
  • The Big Short
  • The Revenant

Bester Schauspieler

  • Bryan Cranston ("Trumbo")
  • Eddie Redmayne ("The danish Girl")
  • Leonardo DiCaprio ("The Revenant")
  • Matt Damon ("The Martian")
  • Michael Fassbender ("Steve Jobs")

Beste Schauspielerin

  • Brie Larson ("Room")
  • Cate Blanchett ("Carol")
  • Charlotte Rampling ("45 Years")
  • Jennifer Lawrence ("Joy")
  • Saoirse Ronan ("Brooklyn")

Bester Nebendarsteller

  • Christian Bale ("The Big Short")
  • Mark Ruffalo ("Spotlight")
  • Mark Rylance ("Bridge of Spies")
  • Sylvester Stallone ("Creed")
  • Tom Hardy ("The Revenant")

Beste Nebendarstellerin

  • Alicia Vikander ("The Danish Girl")
  • Jennifer Jason Leigh ("The Hateful Eight")
  • Kate Winslet ("Steve Jobs")
  • Rachel McAdams ("Spotlight")
  • Rooney Mara ("Carol")

Regisseur

  • George Miller ("Mad Max:Fury Road")
  • Lenny Abrahamson ("Room")
  • Tom McCarthy ("Spotlight")
  • Adam McKay ("The Big Short")
  • Alejandro González Iñárritu ("The Revenant")

Auch der deutsche Filmemacher Patrick Vollrath hat mit seinem Kurzspielfilm "Alles wird gut" Oscar-Chancen. Er ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte "Live-Action-Kurzfilm". Der Vater-Tochter-Film "Alles wird gut" gewann im September bereits einen Studenten-Oscar.

Der deutsche Film "Im Labyrinth des Schweigens" von Regisseur Giulio Ricciarelli hat es dagegen nicht in die Oscar-Endrunde geschafft. Zu den fünf Anwärtern in der Sparte "nicht englischsprachiger Film" zählen "Son of Saul" (Ungarn) und "Mustang" (Frankreich).

wer/dpa

Hintergrund: Der Oscar 

Der begehrteste Filmpreis der Welt ist 35 Zentimeter hoch, vier Kilogramm schwer und mit Gold überzogen. Die Figur gleicht einem Ritter, der auf einer Filmspule steht und sich auf ein Schwert stützt.

Vergeben wird er von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) in Los Angeles. Schon eine Nominierung gilt als besondere Ehre. Knapp 6000 AMPAS-Mitglieder belohnen mit dem Oscar die besten Einzelleistungen aus der Filmproduktion des Vorjahres. Fast 3000 der begehrten Trophäen wurden bis heute vergeben.

Offiziell heißt sie Academy Award of Merit. Ihren Spitznamen Oscar verdankt die Figur angeblich der Bibliothekarin und späteren Akademie-Direktorin Margaret Herrick. Die Statue sehe ihrem Onkel Oscar ähnlich, meinte sie. 1939 ließ die Akademie den Spitznamen zu.

Nicht immer waren die Oscars vergoldet: Wegen der Metall-Knappheit im Zweiten Weltkrieg bestanden sie damals aus bemaltem Gips. Nach dem Krieg konnten sie gegen goldüberzogene Figuren eingetauscht werden. Der Deutsche Emil Jannings (1884-1950) erhielt die Trophäe 1929 als erster Schauspieler überhaupt - für seine Rollen in den Stummfilmen "Der Weg allen Fleisches" (Regie: Victor Fleming) und "Sein letzter Befehl" (Regie: Josef von Sternberg). Bis heute ist er der einzige deutsche Schauspieler, der als bester Hauptdarsteller geehrt wurde.

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