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Odyssee im Minikleid

Filmkritik zu „Mädelsabend“ Odyssee im Minikleid

Elizabeth Banks verbringt einen chaotischen „Mädelsabend“. Das ist der Beginn einer aberwitzigen Odyssee durch Los Angeles, bei der sie die absurdesten Situationen erlebt und erleidet. Der Film startet am 26. Juni im Kino.

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Beim Mädelsabend ahnt Meghan (Elizabeth Banks, Mitte) noch nichts von der bevorstehenden Odyssee durch Los Angeles.

Quelle: Universum

Hannover. Es muss ja nicht immer „Hangover“ sein. Auch Steven Brills Komödie „Mädelsabend“, der im Original wesentlich treffender „Walk of Shame“ heißt, zeigt witzig, welche schlimmen Folgen übermäßiger Alkoholkonsum haben kann. Tatort ist Los Angeles, wo die Nachrichtensprecherin Meghan (Elizabeth Banks, bekannt durch die „Die Tribute von Panem“), einen feucht-fröhlichen Abend verbringt. Dabei lässt sich die Blondine auf eine Liebesnacht mit dem Schriftsteller Gordon (James Marsden) ein.

Morgens wacht sie in seiner Wohnung auf und erfährt über die Mailbox ihres Handys, dass sie in wenigen Stunden ein wichtiges Bewerbungsgespräch hat. Verkatert macht sich Meghan in ihrem kurzen gelben Kleidchen auf den Weg, vergisst aber in der Wohnung ihres Lovers ihr Telefon, ihr Geld und ihre Papiere. Doch damit nicht genug: Als sie gerade auf die Straße tritt, wird ihr Auto abgeschleppt.

Das ist der Beginn einer aberwitzigen Odyssee durch die morgendliche Großstadt, bei der Meghan die absurdesten Situationen erlebt und erleidet. Dabei unterhält der Film nicht nur durch seine herrliche Situationskomik, sondern auch durch seine politisch-unkorrekten Witzeleien und durch sein gekonntes Spiel mit Vorurteilen.

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Elizabeth Banks schaut man gern zu, wie sie mit ihren Stöckelschuhen von einem Fettnäpfchen ins nächste stakst. Sie agiert so erfrischend komisch, dass auch flaue Witze noch halbwegs lustig sind, und das obligatorische Happyend besitzt eine überraschende Pointe. Kurzum: Dieser Mädchenabend ist keine filmische Offenbarung, aber ein netter Spaß allemal.

Von Ernst Corinth

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