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Oscar-Chancen für Ben Afflecks „Argo“ steigen
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Geiseldrama Oscar-Chancen für Ben Afflecks „Argo“ steigen

Ben Afflecks Geiseldrama „Argo“ scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein. Nach Hollywoods Produzenten haben ihm auch die Schauspieler ihren Hauptpreis verliehen. Die Chancen auf den Oscar als bester Film steigen.

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Von der amerikanischen Schauspielervereinigung SAG wurde „Argo“ in der Nacht zum Montag mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Quelle: dpa

Los Angeles. Auf dem Weg zum Oscar hat Ben Afflecks neuer Film „Argo“ binnen 24 Stunden zwei weitere Trophäen gewonnen. Von der amerikanischen Schauspielervereinigung SAG wurde der Film in der Nacht zum Montag mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Zuvor hatte bereits Hollywoods mächtiger Produzentenverband PGA den Politthriller zum besten Film des Jahres gekürt.

Damit steigen die Oscar-Chancen für „Argo“ weiter. Schon bei den Golden Globes hatte der Film abgesahnt, unter anderem die Trophäen für das beste Filmdrama und die beste Regie.

In die Oscarnacht am 24. Februar zieht der Thriller über das Geiseldrama 1980 im Iran mit sieben Nominierungen. Aussicht auf einen Regie-Oscar hat er überraschenderweise nicht. Die Oscar-Jury überging Affleck, der nicht nur die Regie führt, sondern auch die Rolle eines CIA-Agenten spielt.

Den Preis für den besten männlichen Hauptdarsteller verlieh die SAG in Los Angeles an Afflecks Kollegen Daniel Day-Lewis für seine Rolle in Steven Spielbergs Historiendrama „Lincoln“. Jennifer Lawrence kam als junge Witwe in der romantischen Komödie „Silver Linings Playbook“ zu SAG-Ehren. Die Preise für die besten Nebenrolle gingen an Anne Hathaway in dem Filmmusical „Les Misérables“ und an Tommy Lee Jones in „Lincoln“. US-Schauspieler und Entertainer Dick van Dyke (87) wurde für sein Lebenswerk geehrt.

In der TV-Kategorie konnte vor allem “30 Rock“ punkten: Alec Baldwin und Tina Fey wurden für ihre Hauptrollen in der Comedy-Serie ausgezeichnet. Für ihre Hauptrollen in Drama-Serien wurden die Schauspieler Claire Danes („Homeland“) und Bryan Cranston („Breaking Bad“) gekürt. Beste Comedy-Serie wurde die Patchwork-Familien-Geschichte „Modern Family“. Der Preis für die beste Drama-Serie ging an „Downton Abbey“, die das Leben einer aristokratischen Familie in Großbritannien zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt.

Auch zwei Altmeister des Schauspielfachs wurden für ihre TV-Rollen ausgezeichnet: Kevin Costner gewann für seine Rolle in der Kurz-Serie „Hatfields & McCoys“ einen SAG Award und Julianne Moore für ihre Darstellung von Sarah Palin, der Gouverneurin von Alaska und US-Vizepräsidenschaftskandidatin, in dem TV-Film „Game Change“.

dpa/sag

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