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Grammys für Justin Bieber und Taylor Swift

US-Musikpreis Grammys für Justin Bieber und Taylor Swift

Der Grammy ist der begehrteste Musikpreis der Welt – und Justin Bieber hat ihn jetzt endlich auch einmal gewonnen. Weitere Preise gingen an Taylor Swift, Ed Sheeran, Kendrick Lamar und den deutschen Violinisten Augustin Hadelich. Rihanna meldete sich dagegen krank.

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Taylor Swift wurde dreimal ausgezeichnet. Justin Bieber gewann seinen ersten Grammy überhaupt.

Quelle: AFP PHOTO/ ROBYN BECK

Los Angeles. In Los Angeles sind in der Nacht zum Dienstag zum 58. Mal die Grammys verliehen worden, die als begehrteste Musik-Trophäen der Welt gelten. US-Popstar Taylor Swift (26) wurde dreimal ausgezeichnet, unter anderem für das Album des Jahres. Ed Sheeran gewann mit "Thinking Out Loud" den begehrten Grammy für den besten Song des Jahres gewann. Zur besten Newcomerin wurde die 22-jährige Popsängerin Meghan Trainor gekürt.

In Los Angeles wurden zum 58. Mal die Grammys verliehen. Sie gelten als begehrteste Musik-Trophäen der Welt. Eine Auswahl der Preisträger.

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Einen Seitenhieb auf Kanye West, der Swift in seinem neuen Album "The Life of Pablo" beleidigt und vorgibt, er habe sie berühmt gemacht, konnte sich die Sängerin nicht verkneifen. "Es wird immer Menschen geben, die Deinen Erfolg untergraben oder Deine Errungenschaften für sich beanspruchen wollen." Davon dürften auch jünge Künstler sich aber nicht aus der Bahn werfen lassen, sagte Swift.

Lady Gaga ehrt David Bowie

Der Abend in Los Angeles war geprägt von Gedenk-Konzerten für verstorbene Musiker. So zollte Lady Gaga (29) mit knallrotem Haar und einem Kostüm im David-Bowie-Stil ihrem verstorbenen Musikerkollegen Tribut, indem sie ein Medley aus "Space Oddity", "Changes", "Ziggy Stardust", "Let's Dance" und anderen Bowie-Hits anstimmte.

Die Rock-Band Eagles ehrte ihr verstorbenes Gründungsmitglied Glenn Frey mit dem Hit "Take It Easy", bei dem das Porträt des im Alter von 67 Jahren Verstorbenen groß auf der Leinwand zu sehen war. Zuvor hatte Soul- und R&B-Legende Stevie Wonder (65) Maurice White, verstorbenes Gründungsmitglied der Band Earth, Wind & Fire, gemeinsam mit der A-capella-Gruppe Pentatonix aus Texas geehrt.

Der erste Grammy für Justin Bieber

Während Rihanna wegen Halsschmerzen kurzfristig nicht zur Verleihung im Staples Center in Los Angeles erschien, sagte Rapperin Lauryn Hill ihren als Überraschung geplanten Auftritt kurzerhand ab. Wegen der kurzfristigen Planung habe sie keine Chance gehabt, sich ausreichend vorzubereiten, teilte ein Sprecher laut "New York Times" mit.

Der insgesamt für elf Grammys nominierte Rapper Kendrick Lamar sicherte sich mit "To Pimp A Butterfly" den Preis für das beste Rap-Album sowie in vier weiteren Sparten. Justin Bieber gewann seinen ersten Grammy überhaupt zusammen mit den DJs Skrillex und Diplo für die Single "Where Are U Now" als beste Dance-Aufnahme.

Auszeichnung für Augustin Hadelich

Deutschlands Bilanz fiel in diesem Jahr mager aus. Von den Künstlern, die in Klassik-Sparten nominiert waren, holte nur der deutsche Violinist Augustin Hadelich einen Grammy für das beste klassische Instrumentalsolo. Eine von der Deutschen Grammophon produzierte Aufnahme der zehnten Symphonie des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch durch das Symphonieorchester Boston wurde ebenfalls ausgezeichnet.

dpa/afp

Eine Auswahl der Grammy-Preisträger

Insgesamt wurden die Preise in 83 Kategorien vergeben.

Aufnahme des Jahres
Mark Ronson und Bruno Mars
"Uptown Funk"

Album des Jahres
Taylor Swift
"1989"

Song des Jahres
Ed Sheeran
"Thinking Out Loud"

Bester Newcomer
Meghan Trainor

Beste Pop-Solo-Performance
Ed Sheeran
"Thinking Out Loud"

Beste Pop-Duo-Performance
Mark Ronson und Bruno Mars
"Uptown Funk"

Bestes Popgesangs-Album
Taylor Swift
"1989"

Bestes traditionelles Popgesangs-Album
Tony Bennett und Bill Charlap
"The Silver Lining: The Songs Of Jerome Kern"

Bestes Rock-Album
Muse
"Drones"

Bestes Rap-Album
Kendrick Lamar
"To Pimp A Butterfly"

Bester R&B-Song
D'Angelo und Kendra Foster
"Really Love"

Bestes zeitgenössisches Album
The Weeknd
"Beauty Behind The Madness"

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