Wir sind umgeben von merkwürdigen Dingen. Manche lieben wir, manche nicht. Aber ohne sie würde etwas fehlen. Imre Grimm würdigt in seiner Kolumne „Das Ding” ein paar Klassiker. Nebenbei klärt er wichtige Fragen: Wo wohnen die Monchichis heute? Und was passiert, wenn man seinen Brokkoli nicht aufisst?
Die Frau mit dem Getränkewagen gab Mützenmann ein Tütchen Salz. „Danke“, nuschelte Mützenmann, „ich muss nämlich nach Berlin, mir ...“ – „Wissen wir!“, sagte die Frau mit den getrockneten Apfelringen streng. „Sie müssen sich Innendarmgeschwüre weglasern lassen!“
Mützenmann klopfte sein hartgekochtes Ei gegen das Zugfenster. Ich beschloss, mich dazu zu äußern. Ich stellte mir vor, wie mir Mitreisende weinend vor Dankbarkeit um den Hals fallen würden. Für einen kurzen Moment fühlte ich mich wie Mahatma Gandhi oder Mutter Teresa oder Shah Rukh Khan oder irgendein anderer Inder in einfacher Kleidung.
Neulich bin ich Zug gefahren. Von Köln nach Hannover. Von einer überschätzten in eine unterschätzte Stadt. Von der deutschen Hauptstadt der Zwangsbespaßung in die 22-Uhr-Licht-aus-Funmetropole.
Fakt der Woche: Das koreanische Wort für Hundefutter ist „Kebap“. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Es ist Sommer. Sommer erkennt man daran, dass Chefredakteure in Editorials von Magazinen kein Jackett tragen.
Gut, ich gehöre jetzt auch nicht so zu den Typen, die ihren Lamborghini „Lambo“ nennen und ihre Frau „Babe“. Ich trage keine silberfarbenen Anzüge. Ich setze mich nicht in „Flieger“. Kurz: Männergetue liegt mir fern (Asche auf mein Haupt: Frauenfußball ist doch ziemlich spannend).
Problembären kennen Sie. Heute geht’s um Problemmöbel. Der Kevin unter den Problemmöbeln steht in den Fußgängerzonen von Touristenhochburgen wie Clausthal-Zellerfeld und Bad Salzuflen. Es handelt sich um einen weißen Plastikstuhl, dessen Ausbreitung die EU einfach nicht in den Griff bekommt.
Spüren Sie’s schon, dieses Fieber, die wachsende Vorfreude, den nationalen Taumel, dem dieses Land entgegensteuert, glühend vor Begeisterung für das Sportereignis des Jahres? Nein? Spüren Sie nicht? Ich auch nicht. Stell’ dir vor, es ist Frauen-WM, und keiner guckt hin.
Die Geschichte der Kuhmilch ist eine Geschichte voller Missverständnisse, eine traurige Parabel darauf, was geschieht, wenn bewährte Produkte in die Hände des mittleren Managements geraten. Früher war Milch einfach Milch. Sie wurde von Milchmännern frühmorgens vor die Türen gestellt und anschließend von Lümmeljungs in Lederhosen geklaut.
Wie belesen sind Sie? Wir haben wieder Romananfänge gesammelt. Machen Sie den Test und erraten Sie, welche Bücher mit den folgenden ersten Sätzen beginnen.mehr
Disco oder Oper? Live-Konzerte, Comedy, Klassik, Schauspiel, Lesungen, Messen oder Nightlife - unser Kalender enthält die wichtigsten Termine in Hannover und Region.mehr
Diese Ausstellung ist immer geöffnet. Im Künstlernetzwerk können die Künstler der Region ihre Werke präsentieren, und Kunstfans sind hier richtig.mehr
Clark Kent alias Superman wird in „Man of Steel“ von seiner Vergangenheit eingeholt. Die Menschheit bekommt es mit fiesen Kryptoniern zu tun. Regisseur Zack Snyder wartet in dem fulminanten 3-D-Spektakel mit einer starken Besetzung auf. Der Film startet am 20. Juni im Kino. mehr