Wir sind umgeben von merkwürdigen Dingen. Manche lieben wir, manche nicht. Aber ohne sie würde etwas fehlen. Imre Grimm würdigt in seiner Kolumne „Das Ding” ein paar Klassiker. Nebenbei klärt er wichtige Fragen: Wo wohnen die Monchichis heute? Und was passiert, wenn man seinen Brokkoli nicht aufisst?
Bevor das iPhone auf die Welt kam, mussten sich Designer noch entscheiden: entweder schön oder praktisch. Holland hat sich oft für praktisch entschieden. Käserad: praktisch. Frau Antje: praktisch. Holland-Rad: praktisch. Fußball: praktisch. Nur einmal hat Holland eine Ausnahme gemacht, bei der Tulpe nämlich: nicht schön und nicht praktisch.
Man soll ja keine Gurken essen bei dem ganzen EHEC-Meck zurzeit. Die arme Gurke ist das Abbottabad unter den Gemüsen. Sie sieht von außen harmlos aus, sie wünscht sich nichts als ein stilles Leben in Ruhe und Gottesfurcht, aber in ihr wohnt – jedenfalls hieß es das wochenlang – ein tödlicher Erreger, der uns allen an den Kragen will.
Soeben bin ich aus einem popkulturellen Paralleluniversum zurückgekehrt, in dem das bei Pressekonferenzen getragene Schuhwerk von Fernsehgesangswettbewerberinnen zu den wirklich wichtigen Fragen der Menschheit gehört. Ich muss mich also entschuldigen: Ich habe keine Ahnung, was es gerade Aktuelles zu kommentieren gäbe.
Wenn jemand etwas gewonnen hat, dann bekommt er eine Trophäe. Trophäe heißt wörtlich „Siegeszeichen“. Früher war das mal ein aufgespießter Feindeskopf, heute hält man in weiten Teilen der Welt davon Abstand.
Neulich habe ich gelesen, dass menschliche Babys eigentlich neun Monate zu früh geboren werden. Sie sind quasi noch Föten, wenn sie zur Welt kommen. Der Grund ist evolutionär bedingt: Wenn sie länger im Mutterleib blieben, würde ihr Kopf nicht mehr durch das weibliche Becken passen. Während kleine Zicklein schon stehen können und kleine Schimpansen schon Bananen essen, können menschliche Babys also noch gar nichts. Außer süß aussehen.
Das muss man erst mal schaffen: Ich habe in zwei Wochen mehr Schleim produziert als Philipp Mißfelder in zehn Jahren. Bei mir liegt's am Husten, bei ihm an irgendwas anderem.
Deutschland im Jahr 1971: Frauen mit riesigen Brillengläsern schieben klapprige Kinderwagen durch Fußgängerzonen voller Betonkübel. Unterm Pflaster liegt der Strand, unter den Achseln sprießt das Haar.
Es wird Frühling. Die Zugvögel kommen wieder. Fliegend natürlich, nicht mit der Bahn. Der Name täuscht. Wenn Zugvögel mit der Bahn führen, hätten sie spätestens am Mittelmeer ein Problem.
Wie belesen sind Sie? Wir haben wieder Romananfänge gesammelt. Machen Sie den Test und erraten Sie, welche Bücher mit den folgenden ersten Sätzen beginnen.
Disco oder Oper? Live-Konzerte, Comedy, Klassik, Schauspiel, Lesungen, Messen oder Nightlife - unser Terminkalender enthält die wichtigsten Veranstaltungen in Hannover und Region.
Diese Ausstellung ist immer geöffnet. Im Künstlernetzwerk können die Künstler der Region ihre Werke präsentieren, und Kunstfans sind hier richtig.
Über schöne Kleider, die Deutschen in Cannes und ihren Film „Tore tanzt“: Die Hamburger Regisseurin Katrin Gebbe ist als einzige Deutsche mit einem Langfilm beim Festival in Frankreich vertreten. Eine Herausforderung für die Debütantin. 