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Podcast Katze Nr. 4

Bei uns wohnen jetzt allerhand merkwürdige Tierchen. Eines ist ein Elefant mit einem Loch in der Mitte. Eines ist eine grüne Schlange mit einem Hut. Und eines heißt Katze Nr. 4

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Und es hat Bum gemacht

Ich habe keine Ahnung, was mit Katze Nr. 1 bis 3 passiert ist, aber Katze Nr. 4 scheint sie nicht weiter zu vermissen: Sie hat eine rote Nase und einen zufriedenen Gesichtsausdruck wie Rainer Brüderle bei der Weinprobe.

Katze Nr. 4 ist ein Greifling. Babys lernen mit Greiflingen das Begreifen. Begreifen kommt von „greifen“. So weit die Theorie. Ich bin aber sicher: Wenn Babys sprechen könnten, würden sie ihrer Empörung darüber Ausdruck verleihen, welche absonderlichen Konsumgüter ihnen Eltern in animierender Absicht vor die Nase halten, während sie dazu „Dududududu“ machen. Unser Baby sieht manchmal aus, als dächte es heimlich: „Was soll das jetzt wieder?? Aber na gut, wenn’s den beiden so viel Spaß macht ...“

Das Ding: Greifling, ab 12 Euro
Der Podcast zum Herunterladen:

Machen wir uns nix vor: Babyspielzeug wird für Erwachsene gemacht. Diese hippen Spielzeugläden mit Spieluhren im Retrodesign, handgefilzten Biokarotten oder gepunkteten Schnullerbändern für 34 Euro sind für ELTERN gedacht und nicht für KINDER. Es ist nicht zu fassen, auf welchen Mist Menschen in profitvermehrender Absicht pädagogische Nebelbombenwörter wie „fördert die Motorik“ oder „schärft die Sinne“ drucken, damit verunsicherte Jungeltern im Frühförderwahn Spieldecken mit chinesischen Schriftzeichen kaufen.

Dabei hat unser Kind den meisten Spaß mit einer knisternden Butterbrottüte und seinen Fingern. Und mit Katze Nr. 4 natürlich. Sie stammt aus einem total süßen Berliner Szeneladen, die haben da so tolle, selbst gemachte … Ach, was soll’s. Schönes Wochenende! Imre Grimm

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