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Abgefahren!

Ballhof Eins: RUMMSFELD: ABGEFAHREN! Abgefahren!

Das Schlagzeug-Quartett Rummsfeld des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover macht sich auf die Suche nach dem maximalen Sound bei minimalem Platzbedarf.

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On Tour: Das Schlagzeug-Quartett Rummsfeld

Quelle: Jannes Frubel

Hannover. Vier Schlagzeuger kommen an im Ballhof Eins, spielen, packen ein und sind schon wieder weg. Was abgefahren klingt, heißt auch so: „Abgefahren“ - das neue Programm von Rummsfeld. Das sind: Sebastian Hahn, Philipp Kohnke, Arno Schlenk und Oliver Schmidt. Rummsfeld, vier Schlagzeuger des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Als eine der ersten Formationen begannen Rummsfeld - was übrigens deutsch ausgesprochen wird -, ihre Konzerte in Szene zu setzen. So gibt es neben spannender Musik für die Ohren auch immer etwas für die Augen zu entdecken.

Inspiriert von Klaus Hubers Werk für Schlagzeug „Herbstfestival“, bei dem alle Instrumente in einen Pkw passen müssen, haben Rummsfeld ein Programm mit einer Besonderheit zusammengestellt: Es soll maximalen Sound bei minimalem Platzbedarf bieten. Dafür haben die Musiker einen amerikanischen Komponisten entdeckt, der etliche Werke für ein solches Miniatur-Instrumentarium geschrieben hat: Casey Cangelosi. „Cangelosi startet gerade in den USA voll durch, ist aber hier erst wenigen Leuten bekannt. Er verarbeitet oft sehr einfache, aber sehr wirkungsvolle Einfälle - und man fragt sich, warum noch kein anderer vor ihm darauf gekommen ist“, fasst Arno Schlenk zusammen.

Außerdem spielt jeder Musiker ein Solostück - auch eine Neuheit bei Rummsfeld. Dabei geht es laut Sebastian Hahn nicht nur darum, ein Feuerwerk der Effekte, Lautstärke und Geschwindigkeit loszulassen: „Einige Solo-Werke sind auf der zarten, intimen Seite - sodass wir eine zauberhafte Farbe ins Konzert bringen können.“ Das kleine Instrumentarium verlangt von den vier Musikern viel, weiß Philipp Kohnke: „Größere ‚Gegner‘ trifft man besser - das heißt, das Konzertprogramm verlangt von uns eine viel feinmotorischere Arbeit und ist bestimmt auch technisch anspruchsvoller.“ Das Auf- und Abbauen der Instrumente ist der rote Faden im Programm und bringt die Musiker während der Proben auf allerhand szenische Einfälle, verspricht Arno Schlenk: „In den Proben entdecken wir zusätzliche Aktionen, die die Stücke verbinden und überleiten. Das Programm wird dadurch vernetzt - es wird definitiv kein trockenes Kammerkonzert!“

Christopher Baumann

RUMMSFELD: ABGEFAHREN! Premiere 19. Mai, 19.30 Uhr, Ballhof Eins, Weitere Vorstellungen: 21. und 27. Mai, jeweils 19.30 Uhr Mit Rummsfeld (Sebastian Hahn, Philipp Kohnke, Arno Schlenk, Oliver Schmidt)

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