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Beschwingt im Wunderland

Opernball 2016 Beschwingt im Wunderland

Der Opernball 2016 entführt ins Reich der Träume. Das Theater an sich ist ein magischer Ort, an dem Abend für Abend Träume wahr werden. Das ist übrigens auch das Erfolgsrezept des Hannoverschen Opernballs: Die Traumwelt, die sich sonst nur auf der Bühne öffnet, nimmt das gesamte Haus in Besitz. Ein Blick in das komplett verzauberte Opernhaus.

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Vorbereitungen auf den Opernball.

Quelle: Bettina Althaber

Hannover. Allerorten finden sich „traumhaft“ dekorierte Räume, von der gemütlichen Sitzecke in der JoJo-Bar bis zum prachtvoll gestalteten oberen Foyer. Auch in diesem Jahr hat Bühnenbildnerin Anja-Katharina Lütgens wieder sämtliche Ecken und Winkel des Hauses verzaubert. Das diesjährige Motto wurde übrigens noch in der Nacht nach dem zweiten Ball 2015 festgelegt - ein traumhaft schönes Leitmotiv.

So lädt auf der Hauptbühne das „Schloss der Träume“ die Besucher ein, bei traumhafter Musik übers Tanzparkett zu schweben, während die Flaneure auf den Seitenbühnen auf den Spuren von Lewis Carrolls Klassiker „Alice im Wunderland“ wandeln oder sich dem „Sommernachtstraum“ hingeben können. Die Lange Diele wird ihrem prosaischen Namen zum Trotz zum Ort der „Liebesträume“. Zuweilen führen Träume ja auch in die Irre, so ist es nur folgerichtig, dass es beim diesjährigen Opernball auch einen „Irrgarten“ gibt, der in „surreale Welten“ führt.

Besonders traumhaft präsentiert sich der 1. Rang, dort wird auch dem berauschenden Mohn ein Loblied gesungen. Der Marschner-Saal verwandelt sich in das „Schiff der Träume“. Und da zum Traum vom guten Leben auch das leibliche Wohl gehört, wurde die linke Foyerseite kurzerhand zum „Schlaraffenland“ erklärt. Nicht ganz wörtlich nehmen sollte man die Tatsache, dass auf dem Balkon vor dem Laves-Foyer der „Traum vom Fliegen“ thematisiert wird.

„Der Traum ist der königliche Weg zu unserer Seele.“ Sigmund Freud

Ab und an verkehren sich wonnige Träume auch in ihr Gegenteil - wie gut, dass es in der „Alptraum-Bar“ auch gleich die entsprechenden (auf Wunsch auch alkoholischen) Beruhigungs- und Gegenmittel gibt. Der rückwärtige Teil der JoJo-Bar, die eben an diesem Abend in „Alptraum-Bar“ umbenannt wird, ist der „Berggasse 19“ gewidmet. Dieser magische Ort liegt ursprünglich in Wien und war die Wohn- und Arbeitsstätte von Professor Sigmund Freud, der der Seele auf den Grund geschaut und die Psychoanalyse begründet hat - auch in dem Bestreben, dass wir selbst unsere Träume meistern.

Manchmal sollte man aber auch daran arbeiten, dass Träume wahr werden. Beim Opernball besteht Gelegenheit dazu - zumindest für Hobbysängerinnen und -sänger: Martin G. Berger, der kürzlich für seine „Fledermaus“-Inszenierung an der Staatsoper Hannover von der Götz-Friedrich-Stiftung ausgezeichnet wurde, will in der Karaokebar das Publikum gehörig aufmischen.

Wer den energiegeladenen Jung-Regisseur kennt, weiß, dass er an dem Ort, wo Berger die Gäste zum Mitsingen auffordert, bestens aufgehoben ist: „Wo die wilden Kerle wohnen“.

Veranstaltungstipp

Wie im Traum: Opernball 2016 Freitag, 26. Februar und Sonnabend, 27. Februar. Einlass ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

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