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Die beste aller Welten

Staatsoper Hannover: Konzertauftakt Die beste aller Welten

Mit zwei Konzerten an einem Wochenende eröffnet die Staatsoper Hannover die neue Saison: Einem Festkonzert zugunsten der Staatsoper und einem Eröffnungskonzert.

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Ein Star mit vielen Gesichtern: Die Sopranistin Simone Kermes

Quelle: Gregor Hohenberg

Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover

Hannover. „Erfrischend“, „unkonventionell“, „aufregend“: so wird die Sopranistin Simone Kermes gern beschrieben. In Hannover ist sie beim diesjährigen Festkonzert zugunsten der Stiftung Staatsoper Hannover zu Gast. Ein erfrischender Mix aus Musical und Operette ist Leonard Bernsteins Comic Operetta „Candide“, in deren Arie „Glitter and Be Gay“ Kermes ihre perlende Koloraturkünste unter Beweis stellen kann. Sie ist im Laufe des Konzerts mit der Arie „Ah! tardai troppo … Oh luce di quest’anima“ aus Gaetano Donizettis „Linda di Chamounix“ zu hören, außerdem mit der Arie der Amalia „Tu del mio Carlo … Carlo vive“ aus der „Räuber“-Vertonung „I masnadieri“ von Giuseppe Verdi. Unter der Moderation von Klaus Angermann, Chefdramaturg der Staatsoper, präsentieren Sängerinnen und Sänger aus dem Ensemble der Staatsoper dazu Szenen und Arien aus dem Programm der neuen Opernsaison – unter anderem aus Verdis „Die Macht des Schicksals“, Antonín Dvo?áks „Rusalka“, Mozarts „Titus“ und Carl Maria von Webers „Der Freischütz“. Es spielt das Niedersächsische Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Karen Kamensek, Anja Bihlmaier und Benjamin Reiners.

Am Sonnabend, 12. September, 19:30 Uhr. Solisten: Simone Kermes und Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover Dirigenten: Karen Kamensek, Anja Bihlmaier, Benjamin Reiners Moderation: Klaus Angermann

Eröffnungskonzert

Absurde Komik, hohe Politik, Schützenfest, Künstlerleben: Das Eröffnungskonzert stimmt auf das Programm der aktuellen Saison ein. Die Unmöglichkeit der Liebe ist ein Thema in Opern wie Verdis „Die Macht des Schicksals“, Dvo?áks „Rusalka“, Mozarts „Titus“ und Puccinis „La Bohème“. In Webers „Der Freischütz“ kann jemand einfach nicht ins Schwarze treffen, noch nicht einmal mithilfe von schwarzer Magie. Eine Menge liegt also im Argen. Wer nun daran zweifelt, ob der große Universalgelehrte Leibniz mit seiner Behauptung, wir lebten in der besten aller möglichen Welten recht hatte, kann Leonard Bernsteins herrlich absurden Einspruch mit seiner Musical-Operette auf Grundlage von Voltaires „Candide“ genießen. Andererseits: Gäbe es keine unglückliche Liebe, gäbe es auch keine Oper. Dann also doch: „Alles was ist, ist gut. – Quod erat demonstrandum.“

Sonntag, 13. September, 18.30 Uhr Mit: Sara Eterno, Carmen Fuggiss, Brigitte Hahn, Patrick Jones, Dorothea Maria Marx, Mareike Morr, Sung-Keun Park, Diane Pilcher, Tobias Schabel, Frank Schneiders, Christopher Tonkin, Andrea Shin, Ania Vegry, Athanasia Zöhrer und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Dirigenten: Karen Kamensek, Benjamin Reiners, Anja Bihlmaier Moderation: Klaus Angermann

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