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Von Bach bis Barber

Neues Konzertzimmer Von Bach bis Barber

Neue Saison, neuer Klang: Das Niedersächsische Staatsorchester weiht sein neues Konzertzimmer ein. Ein Blick auf das Programm.

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Violinstar Nemanja Radulovic gastiert beim Niedersächsischen Staatsorchester Hannover.

Quelle: thomas m. jauk

Hannover. In den ersten drei Sinfoniekonzerten präsentiert das Niedersächsische Staatsorchester Hannover Musik aus knapp 200 Jahren, von Johann Sebastian Bach bis Samuel Barber – und das vor neuer (Klang-)Kulisse: Bis zum Sommer hatten Privatpersonen und Firmen mit ihren Spenden knapp 60?000 Euro für das neue Konzertzimmer des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover im Opernhaus zusammengetragen, in den Theaterferien wurde der neue architektonische Aufbau realisiert, zu Beginn der neuen Konzertsaison wird das Konzertzimmer nun auf der Bühne eingeweiht. Damit wird die Akustik der Sinfoniekonzerte von Niedersachsens größtem Klangkörper entscheidend verbessert – Konzertfreunde können sich im 1. Sinfoniekonzert am 3. und 4. Oktober erstmals davon überzeugen.

Unter der Leitung von Generalmusikdirektorin Karen Kamensek kehrt der serbische Geiger Nemanja Radulovi als Solist in Samuel Barbers Violinkonzert ins Opernhaus zurück, er hatte 2003 in Hannover den Internationalen Violinwettbewerb gewonnen und wurde 2006 als letztmaliger Wettbewerbssieger vom Staatsorchester eingeladen. Außerdem auf dem Programm: Barbers „Second Essay“ für Orchester und Antonín Dvo?áks ?7. Sinfonie. Nach diesem internationalen Konzertprogramm, das musikalische Verbindungen zwischen Amerika und Osteuropa, Alter und Neuer Welt knüpft, widmet sich Karen Kamensek im 2. Sinfoniekonzert rein deutschem Repertoire, mit Beethovens 4. Klavierkonzert und Richard Strauss’ monumentaler „Alpensinfonie“. Als Solist konnte der in Hamburg geborene und 2011 als Professor an die Münchner Musikhochschule berufene Pianist Markus Bellheim gewonnen werden. Am 1. und 2. November ist er ?im Opernhaus zu erleben. Ende desselben Monats übernimmt mit Ton Koopman ein ausgewiesener Spezialist für Alte Musik die Leitung des 3. Sinfoniekonzerts mit einer frühen Sinfonie des 16-jährigen Wolfgang ?Amadeus Mozart (KV 133), einer späten Sinfonie des nach London gereisten Joseph Haydn (Nr. 103, „Mit dem Paukenwirbel“) und der Orchestersuite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach – zu Beginn der Adventszeit, am 29. und 30. November, ein barock-frühklassisches Programm, mit dem das Orchester seine stilistische Vielfalt unter Beweis stellen kann.

Mit einem außerordentlich vielfältigen Programm startet das Orchester auch in die neue Kammerkonzertsaison: Die erfolgreiche Matinee-Reihe mit acht Konzerten im VGH-Versicherungsgebäude wird am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr mit verschiedenen Kammermusik-Besetzungen von Bläsern, Streichern und Klavier eröffnet. Gespielt werden Werke für vier bis sechs Musiker in so ungewöhnlichen Formationen wie Klarinette, Horn, Violoncello und kleine Trommel (Quartett C-Dur von Bohuslav Martin?) oder Violine, Klarinette, Horn, Violoncello und Klavier („Der Wind“ von Franz Schreker und Quintett op. 42 von Zdenek Fibich). Der Vorverkauf für alle Konzerte beginnt am 31. August.

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