Das Schlosstheater Celle gilt als ältestes Barocktheater Deutschlands. Lange Zeit sah es so aus, als wären auch die Inszenierungen hier dem Geist der Vergangenheit verpflichtet. Doch davon ist nichts mehr zu spüren. Das Schlosstheater hat sich von einem Museumsbetrieb weit entfernt. Dies dokumentiert jetzt auch eine „Othello“-Inszenierung, die in Celle Premiere feierte.
Im Theater für Niedersachsen spielt zurzeit Igor Strawinskys „Karriere eines Wüstlings". Das Stück behandelt faustische Probleme und wird zur gehässigen Krisenkomödie.
Ein Spiel der Geschichte: Stefan Zweigs „Sternstunden der Menschheit“ hat auf der Cumberlandschen Bühne in Hannover Uraufführung gefeiert. Künstlerische Sternstunden gab es nicht, dafür aber großen Applaus für eine im Ganzen gelungene Vorführung.
„Das Publikum entscheidet mit den Füßen“, sagt Hans-Christian Wille, Intendant des Braunschweig-Classix-Festivals, „die Zuschauer überlegen gerade in diesem Jahr zweimal, ob sie eine Karte kaufen.“ Beim Eröffnungskonzert in der Braunschweiger Stadthalle hat sich genug Publikum für eine Karte entschieden.
Karsten Wiegands vier Jahre alte „Rigoletto“-Inszenierung ist eines der letzten Erbstücke der Ära Puhlmann in Hannover. Das Stück wurde jetzt in veränderter Form wieder in den Spielplan aufgenommen.
Felix Landerer, der Gewinner des diesjährigen Internationalen Choreographenwettbewerbs, führt in der Commedia Futura in der hannoverschen Eisfabrik seit Kurzem sein neustes Stück, „Hotel Many Welcome" auf - mit Erfolg.
Schampus und Hummer gibt es reichlich - in der Stuttgarter Shakespeare-Version von „Titus Andronicus“ vergeht Feinschmeckern aber doch eher der Appetit.
Disco oder Oper? Live-Konzerte, Comedy, Klassik, Schauspiel, Lesungen, Messen oder Nightlife - unser Terminkalender enthält die wichtigsten Veranstaltungen in Hannover und Region.
Diese Ausstellung ist immer geöffnet. Im Künstlernetzwerk können die Künstler der Region ihre Werke präsentieren, und Kunstfans sind hier richtig.
Hamburgs Opernchefin Simone Young versucht seit Beginn ihrer Amtszeit 2005 mit Strauss-Opern zu punkten. Mit „Ariadne auf Naxos“ legt sie jetzt ihre fünfte Strauss-Produktion vor. Beim Premierenpublikum gab es Beifall, aber auch Unmut.