Bis zum 12. Juni stehen 16 Produktionen aus 9 Ländern, davon 12 deutsche Erstaufführungen, auf dem Programm. Das Festival mit einem Etat von knapp 1,2 Millionen Euro gilt als eines der größten seiner Art in Deutschland.
Den Auftakt macht die französische Compagnie Anomalie. Mit wenigen Worten, dafür aber mit intensiven Bildern und ausgetüfteltem Sound erzählt die Gruppe von Begegnungen mit Wilden und Fremden. Mit der preisgekrönten Inszenierung des Tschechow-Stückes "Die Möwe" vom Deutschen Theater Berlin steht auch ein Klassiker auf dem Programm. Den thematischen Schwerpunkt bildet die Reihe "Afrika auf Europas Bühnen". "Es wird Zeit, dass Europa Afrika neu entdeckt und ein konkretes Verhältnis zu dem Kontinent entwickelt", sagte Festivalleiterin Anja Dirks.
Vorträge und Filme ergänzen die Reihe. Politische Themen standen auch in der Vergangenheit immer wieder auf dem Programm des Festivals. Die "Theaterformen", die zum elften Mal stattfinden, wurden 1990 in Braunschweig aus der Taufe gehoben. Nach einer Pause startete das Festival 2007 neu, seither sind Hannover und Braunschweig im Wechsel Gastgeber. Die Veranstalter erwarten rund 8000 Besucher, darunter viele Theaterleute aus ganz Deutschland.
dpa
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