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AC/DC werden am Dienstag 80.000 Fans einheizen

Konzert in Hannvover AC/DC werden am Dienstag 80.000 Fans einheizen

Premiere auf dem Hermesplatz: Am Dienstag werden AC/DC 80 000 Fans kräftig einheizen – beim ersten Großkonzert neben dem Expo-Holzdach.

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Er wird seinen Teil mit Sicherheit zur guten Stimmung am Hermesplatz beitragen: Der AC/DC-Lead-Gitarrist Angus Young.

Quelle: Archiv

Der erste Donner grollt bereits an diesem Wochenende auf dem hannoverschen Messegelände. Genau dann, wenn 31 Vierzigtonner die Bühnen- und Technikausrüstung für das Konzert der Rockband AC/DC zum Hermesplatz bringen werden. Am Dienstagabend folgt an Ort und Stelle schließlich der Gitarrendonner, wenn die legendäre australische Gruppe nach neun Jahren erstmals wieder in Hannover ihren satten Rock ’n’ Roll zum Besten geben wird und 80 000 Fans auf dem dann ausverkauften Gelände zwischen dem geschwungenen Holzdach und Halle 27 begeistert mitrocken werden. Es wird das erste Mal sein, dass an dem Expo-Wahrzeichen ein Großkonzert steigen wird – abgesehen von dem nichtöffentlichen Auftritt von The Who beim Bulli-Treffen 2007.

Die Veranstalter von Hannover Concerts bezeichnen das 55 000 Quadratmeter große Gelände als idealen Standort für ein Rockkonzert dieser Größe. „Für eine Band wie AC/DC ist der Platz wie gemacht“, sagt Geschäftsführer Michael Lohmann. Zum einen, weil das Messeareal mit seiner Infrastruktur perfekte Möglichkeiten biete, zum anderen, weil das Gelände einen asphaltierten Untergrund habe. Matsch und Schlamm, wie man es bei Regen von vielen anderen Open-Air-Bühnen in Deutschland kennt, wird es auf dem Messegelände nicht geben.

Anders als 2001, als AC/DC vor 57 000 Fans noch im alten Niedersachsen-Stadion rockte, müssten auf dem Messegelände allerdings alle Besucher stehen, sagt Lohmann. „Aber so kennt man das doch auch von früher, das ist eben ,Back to the Roots‘“, meint er. Für alle Großkonzerte sei der Veranstaltungsort allerdings nicht geeignet. U 2 zum Beispiel, die Mitte August in der AWD-Arena in Hannover spielen werden, sind mit ihrer 360-Grad-Bühne besser für das Stadion geeignet. „Wir müssen künftig von Band zu Band abwägen“, sagt der Hannover-Concerts-Chef. Anders als bei früheren Konzerten, die wegen ihrer Größe provisorisch auf Großflächen am südlichen Stadtrand ausgewichen waren – vor der Expo etwa das Rolling-Stones-Konzert 1998 auf einen Parkplatz auf dem Westgelände oder nach der Weltausstellung Herbert Grönemeyer (2004) und Robbie Williams (2003) im Osten der Messe – könne der neue Platz am Holzdach dauerhaft zu einem neuen Veranstaltungsort für Großkonzerte werden. Weitere Konzerte seien dort zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht geplant.

Auch was den Lärm betrifft – immer ein Thema, wenn in Hannover Großkonzerte stattfinden – sei der Platz optimal, sagt Lohmann. Die Bühne wird nach Osten hin, von der Stadtseite abgewandt, bespielt. Ein Lärmgutachten für den neuen Veranstaltungsort wurde bereits erstellt, das Thema mit den Anliegern bei einem Treffen besprochen. „Es ist alles geklärt“, sagt Lohmann. Dass die Musik in unmittelbarer Nachbarschaft zu hören sein wird, lasse sich allerdings bei der Größe der Anlage nicht vermeiden.

Damit die Technik bei dem größten hannoverschen Musikereignis der letzten zwölf Jahre – 1998 kamen 90 000 Fans zu den Rolling Stones – auch perfekt funktioniert, mühen sich beim Aufbau in diesen Tagen 60 Tour- und 120 lokale Bühnentechniker. Besonders aufwendig ist dabei eine vier Tonnen schwere und zehn Meter lange Lokomotive: Der „Rock-’n’-Roll-Train“, benannt nach der gleichnamigen Single des aktuellen AC/DC-Albums „Black Ice“.

Das Gefährt wird von 14 Helfern aufgebaut und von neun kräftigen Männern in Position gebracht. Während des Konzerts werden sich zudem rund 1800 Mitarbeiter um Verpflegung und Sicherheit der Rockfans kümmern. Insgesamt wird es 100 Gastronomiestände und Buden sowie 800 Toilettenhäuschen geben.

Und auch das Wetter wird mitspielen, glaubt Lohmann. „Die bisherigen Vorhersagen melden Sonne und Wolken bei nicht allzu heißen Temperaturen.“ Ein Gewitter, wie es kurz vor dem letzten hannoverschen AC/DC-Konzert über dem Stadion wütete, wird es aller Voraussicht nach nicht geben. Für atmosphärisches Donnergrollen aber werden Angus Young & Co. mit Sicherheit sorgen.

Stephan Fuhrer

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