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Im Gespräch

A propos Musikland Niedersachsen


Zur neuen Initiative, die bereits in anderen Bundesländern erfolgreich läuft, und hier seit 2003 als beschlossene Sache gilt, hat die HAZ drei Vertreter der Musikkultur in Hannover befragt.

Michael Klügl, Intendant der Staatsoper Hannover:

„Das Musikland Niedersachsen bedeutet für mich die Förderung eines möglichst breiten Musikunterrichts an Schulen, Musikschulen und in Vereinen.“

Ernst Müller, Dirigent des Hoforchesters:

„Wenn die Idee des ,Musiklands Niedersachsen’ jetzt umgesetzt wird, ist das eine tolle Sache. Ich wünsche mir, dass damit die Förderung der Musikschulen bestehen bleibt. Musikland heißt auch Basisarbeit: Wir haben so viele schöne Volkslieder und Tänze in Niedersachsen. Darauf sollte man künftig mehr Wert legen – so wie es uns die Süddeutschen seit Langem vormachen.“

Gudrun Schröfel, Leiterin des Mädchenchores Hannover:

„Musik ist ein wesentlicher Lebensinhalt des Menschen. Die Idee ‚Musikland Niedersachsen’ ist deshalb eine wichtige Bildungsmaßnahme. Durch ein Zusammenwirken verschiedener musikalischer Initiativen sollten traditionelle Werte bewahrt, Neues im Schaffensprozess und in der Aufführungspraxis angeregt werden. Musik in Verbindung mit Literatur, Tanz, Kunst und anderen Bildungsbereichen verbessert das Miteinander verschiedener Kulturen.“

von Stefan Arndt und Tatjana Riegler

Fotos: Martin Steiner, Tim Schaarschmidt, Ralf Decker

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