10. „V wie Vendetta“
Bei Comics und den entsprechenden Verfilmungen besteht ein besonderer Reiz oftmals darin, dass sie vielfältige Möglichkeiten bieten, um Was-wäre-wenn-Situationen durchzuspielen. Auch „V wie Vendetta“, die Adaption einer Graphic Novel von David Lloyd, geht einer solchen hypothetischen Frage nach: Wie würde die Welt heute aussehen, wenn die Nationalsozialisten den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten?
Im Film ist dieses Szenario im England der Gegenwart eingetreten. Dort kämpft „Matrix“-Star Hugo Weaving als maskierter Rächer V gegen ein totalitäres System, das die Menschen mit Sperrstunde, Geheimpolizei und Folter gefügig hält. Unterstützt wird der Widerstandskämpfer bei seinem Kreuzzug von der jungen Evey (Natalie Portman), die nach und nach von seiner tragischen und grausamen Vergangenheit erfährt...
„V wie Vendetta“ ist so etwas wie der Independent-Streifen unter den Comic-Verfilmungen. Mit viel Symbolik, einer unkonventionellen Erzählweise und einer erfrischend exzentrischen Hauptfigur wird hier der Frage nachgegangen, wie weit man im Kampf gegen ein ungerechtes Regime gehen darf. Dabei beeindruckt vor allem die Leistung von Natalie Portman („Garden State“, „Hautnah“), die sich für eine an die Konzentrationslager der NS-Zeit angelehnte Folterszene sogar eine Glatze schneiden ließ.
Bewertung: 8,5/10
9. „Superman Returns“
Nachdem 2005 mit „Batman Begins“ bereits der Dunkle Ritter von Gotham City zu neuem Leben erweckt wurde, brachte „X-Men“-Regisseur Bryan Singer ein Jahr später ebenfalls einen Comic-Helden zurück auf die Leinwand: Superman. Zwar stieß der Film bei Publikum und Kritikern auf recht unterschiedliches Echo, für mich zählt „Superman Returns“ aber dennoch zu den besseren Comic-Adaptionen.
Der stählerne Held wird diesmal von Newcomer Brandon Routh gespielt und muss nach seiner Rückkehr auf die Erde feststellen, dass sich dort einiges geändert hat. Seine große Liebe Lois Lane (Kate Bosworth) hat inzwischen einen Sohn und ist mit Richard White (James Marsden), dem Neffen des „Daily Planet“-Chefredakteurs (Frank Langella), zusammen. Aber das ist nicht die einzige Überraschung für Superman: Sein Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) ist wieder auf freiem Fuß und schmiedet einen teuflischen Plan...
Der große Pluspunkt des Films: Im Gegensatz zu vielen vorherigen Darstellungen wirkt Superman alias Clark Kent hier nicht mehr ganz so glatt und vollkommen, sondern wird als eher tragische Figur mit vielen inneren Widersprüchen entworfen. Ansonsten lohnt sich das Anschauen allein schon wegen des grandiosen Spiels von Oscar-Preisträger Kevin Spacey, der hier nach „Die üblichen Verdächtigen“ bereits zum zweiten Mal unter der Regie von Bryan Singer agiert.
Bewertung: 8,5/10
8. „Iron Man“
Der realitätsbezogene Ansatz, der bereits „Batman Begins“ zu großem Erfolg verholfen hatte, sollte 2008 auch zwei anderen Großproduktionen aus dem Comic-Fach als Vorbild dienen: „Iron Man“ und „Der unglaubliche Hulk“. Während die filmische Wiederbelebung des grünen Muskelmannes eher durchschnittlich ausfiel, konnte die Geschichte rund um den Milliardär im Eisenanzug vor allem durch den selbstironisch aufspielenden Robert Downey Jr. („Zodiac – Die Spur des Killers“, „Tropic Thunder“) punkten.
Tony Stark ist ein egozentrischer Playboy, der es durch die Entwicklung von modernsten Waffensystemen zu einem ansehnlichen Vermögen gebracht hat. Eines Tages wird er bei einer Präsentation in Afghanistan von Rebellen entführt und dazu gezwungen, für sie eine neuartige und äußerst mächtige Rakete nachzubauen – doch der Milliardär denkt gar nicht daran. Stattdessen entwickelt er eine eiserne Hightech-Rüstung und kann aus seinem Gefängnis fliehen: Der unzerstörbare Iron Man ist geboren. Auf amerikanischen Boden zurückgekehrt, kommen Stark langsam moralische Zweifel an seinem bisherigen Lebensweg – und so beschließt er, die Waffenproduktion komplett einzustellen. Sein durchtriebener Geschäftspartner Obadiah Stane sieht das jedoch gar nicht gern...
Im Gegensatz zu einigen anderen Comic-Verfilmungen der jüngsten Zeit stehen bei „Iron Man“ nicht die Actioneinlagen und Spezialeffekte im Vordergrund, sondern vor allem die Figuren und ihre innere Entwicklung. Das zeigt sich auch schon daran, dass für die Hauptrollen ausschließlich Charakterdarsteller besetzt wurden: Neben Robert Downey Jr. spielen etwa noch Gwyneth Paltrow („Sieben“, „Der talentierte Mr. Ripley“), Jeff Bridges („The Big Lebowski“, „Arlington Road“) und Terrence Howard („L.A. Crash“, „Die Fremde in dir“) mit. Auch ist „Iron Man“ ein äußerst gelungenes Beispiel dafür, wie aktuelle Weltpolitik und glaubwürdige Figurenzeichnung mainstreamtauglich miteinander verbunden werden können, ohne sich in oberflächlichem Pathos zu verlieren. Zudem ist das Ganze unglaublich humorvoll und einfach nur verdammt cool inszeniert. Ich bin schon sehr gespannt auf die beiden Fortsetzungen.
Bewertung: 8,5/10
7. „Spider-Man 3“
Peter Parker alias Spider-Man (Tobey Maguire) möchte seiner geliebten Mary Jane (Kirsten Dunst) endlich einen Heiratsantrag machen, aber irgendetwas kommt immer wieder dazwischen: Sein bester Freund Harry (James Franco) startet als New Goblin einen Angriff auf ihn, der entflohene Häftling Flint Marko (Thomas Haden Church) stürzt als Sandman ganz in New York ins Chaos, und schließlich wird der Superheld auch noch von einem geheimnisvollen außerirdischen Parasiten befallen, der seine dunklen Triebe ans Licht bringt...
Nachdem Spider-Man in den ersten beiden Filmen gegen den Green Goblin und Dr. Octopus angetreten ist, bekommt er es im dritten Teil mit einem Gegner ganz anderer Art zu tun. Diesmal muss sich die menschliche Spinne ihren inneren Dämonen stellen. Dabei wird der Film von einem zentralen Gedanken getragen: „Der entscheidende Kampf ist der mit sich selbst.“ Dieser exzellent ausgearbeitete Konflikt macht „Spider-Man 3“ für mich nicht nur zum interessantesten Teil der Reihe, sondern auch zum besten.
Darüber hinaus räumt der Film allen vorkommenden Figuren genug Raum für eine charakterliche Entwicklung ein und überzeugt vor allem durch eine düstere Atmosphäre und ein perfektes Erzähltempo. So sieht eine rundum gelungene Comic-Verfilmung aus.
Bewertung: 9/10
6. „X-Men: Der letzte Widerstand“
Während die ersten beiden Filme der Mutanten-Saga von Bryan Singer inszeniert wurden, hat beim dritten Teil der Reihe Brett Ratner („Roter Drache“, „After the Sunset“) auf dem Regiestuhl Platz genommen – was sich äußerst positiv bemerkbar macht. Nicht nur ist „X-Men: Der letzte Widerstand“ dramaturgisch sehr viel ausgefeilter als seine Vorgänger, auch wirkt die Mischung aus Charakter- und Actionszenen hier deutlich stimmiger.
Wolverine (Hugh Jackman) und Storm (Halle Berry) kümmern sich um die Ausbildung der jüngeren Mutanten, und Scott Summers (James Marsden) trifft am Alkali Lake auf die totgeglaubte Jean Grey (Famke Janssen) – mit fatalen Folgen. Unterdessen behauptet ein Pharmaunternehmen, ein Mittel gegen Mutationen gefunden zu haben. Was einigen der X-Men als Chance auf ein normales Leben erscheint, sehen andere eher als Bedrohung für ihre übermächtigen Fähigkeiten an...
Die Figuren sind im dritten Teil sehr gut weiterentwickelt worden, und ihre individuelle Tragik wird auch hier wieder hervorragend beleuchtet. Zudem spielt der Film auf verschiedenen Ebenen mit einer äußerst interessanten Frage, die in den beiden Vorgängern so nicht gestellt wurde: Würde man bestimmte Facetten seiner Identität, die einen von anderen abgrenzen und zum Außenseiter machen, einfach ablegen, wenn man die Chance dazu bekäme? Oder würde man dadurch entscheidende Teile seiner Persönlichkeit verlieren und zu einer gänzlich anderen Person werden? Gerade bei solchen Überlegungen schöpft der Film sein Potenzial voll aus und ist sowohl erzählerisch als auch optisch ein wahrer Hochgenuss. Für mich ist „Der letzte Widerstand“ definitiv der beste Teil der „X-Men“-Reihe.
Bewertung: 9/10
5. „300“
Der kommerzielle und künstlerische Erfolg der werksgetreuen Comic-Verfilmung „Sin City“ ebnete ein Jahr später den Weg für eine weitere Produktion dieser Größenordnung. Zack Snyder selbst hat 2006 die Inszenierung seiner Graphic Novel „300“ übernommen und dabei die gezeichnete Vorlage nahezu eins zu eins auf die Leinwand übertragen.
Die Perser unterbreiten Leonidas (Gerard Butler), dem König der Spartaner, ein Angebot zur Unterwerfung seines Volkes. Doch der mutige Krieger denkt gar nicht daran: Gemeinsam mit 300 Mann seiner persönlichen Leibwache zieht er in den aussichtslosen Kampf gegen das übermächtige persische Heer. An einer engen Felsschlucht treffen die Feinde aufeinander, und es beginnt eine erbitterte Schlacht für die Freiheit Spartas...
„300“ überzeugt vor allem durch seine atemberaubenden Bilder und die geschickte Vermischung von historischen Fakten mit mythologischen Elementen. Bahnbrechende Zeitlupenaufnahmen, perfekt durchgestylte Kampfszenen und eine stimmungsvolle Musik lassen den Zuschauer für zwei Stunden auf bisher nicht dagewesene Weise in die Antike eintauchen. Dazu kommen hervorragende Schauspielleistungen, die das Ganze nicht zum reinen Actionspektakel verkommen lassen, sondern den Figuren Profil und Tiefe geben – und dem Film somit eine Seele.
Bewertung: 9/10
4. „Batman Begins“
Das Ausnahmetalent Christopher Nolan („Memento“, „Prestige – Die Meister der Magie“) hat 2005 mit dem Neubeginn der „Batman“-Reihe ein ganzes Genre auf ein völlig neues Niveau gehoben. Mit einem realistischen Setting, psychologisch ausgefeilten Figuren, ausnahmslos erstklassigen Darstellern und einer mitreißenden Inszenierung ist es ihm gelungen, die Comic-Verfilmungen vom Image des Kinderkrams zu befreien und qualitativ hochwertige Kinounterhaltung zu präsentieren.
Vor vielen Jahren musste Bruce Wayne (Christian Bale) mit ansehen, wie seine Eltern ermordet wurden. Die Bilder dieses tragischen Ereignisses lassen ihn noch immer nicht los. Um ihren Tod zu verarbeiten und kriminelles Denken zu erforschen, zieht Bruce rund um die Welt und trifft bald auf den zwielichtigen Henri Ducard (Liam Neeson), der ihn zum Kämpfer ausbildet. Doch kurz vor seiner letzten Prüfung weigert sich Bruce, dem blutigen Pfad des Schattenkriegers weiterhin zu folgen. Er kehrt nach Gotham City zurück und bekämpft dort das Verbrechen auf seine Art – als Batman.
Im Gegensatz zu vielen anderen Comic-Helden kommt Batman ganz ohne Superkräfte aus, was der Figur eine äußerst interessante Charakterisierung verleiht. Auch ist Bruce Wayne nicht durch einen Unfall oder Ähnliches dazu gezwungen, ein Doppelleben zu führen – wie etwa Spider-Man oder Hulk –, sondern er schlüpft aus eigener Entscheidung in das Kostüm der Fledermaus. Die zwangsläufigen Konflikte, die sich aus einer solchen Existenz ergeben, werden in „Batman Begins“ hervorragend beleuchtet. Auch ist hier auf eindrucksvolle Art dargestellt, wie Bruce Wayne sich seine eigenen Ängste zunutze macht und sie anschließend auf seine Gegner projiziert. Dass diese psychologische Komplexität der Figur im Film glaubwürdig herüberkommt, ist vor allem Hauptdarsteller Christian Bale zu verdanken, der hier eine wirklich grandiose Leistung bietet.
Bewertung: 9/10
3. „Watchmen – Die Wächter“
Dass düstere Comic-Verfilmungen im Trend liegen, haben in jüngster Zeit etwa „Spider-Man 3“ und „The Dark Knight“ gezeigt. Anfang 2009 kam dann ein Film in die Kinos, der diesen dunklen Grundtenor perfektionierte: die Dystopie „Watchmen – Die Wächter“. Regisseur Zack Snyder hat damit seine grandiose Inszenierung von „300“ sogar noch ein wenig übertroffen und ein visuelles Meisterwerk geschaffen, das einen aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen lässt.
Eine alternative Realität im Jahr 1985: Das atomare Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion steht kurz vor einer Eskalation, und Richard Nixon (Robert Wisden) tritt bereits seine fünfte Amtszeit als Präsident an. Als plötzlich ein vermummter Attentäter auftaucht und den Comedian (Jeffrey Dean Morgan) tötet, mobilisiert der Soziopath Rorschach (Jackie Earle Haley) seine alten Freunde, die Watchmen, und begibt sich mit ihnen auf die Suche nach dem Mörder. Schon bald kommen sie einer schrecklichen Verschwörung auf die Spur...
Von der genialen Eröffnungssequenz, in der die amerikanische Geschichte umgeschrieben wird, über die detailverliebten Sets bis hin zu den bahnbrechenden Spezialeffekten stimmt hier wirklich alles. Die zahlreichen Handlungsstränge, die teilweise in verschiedenen Zeitebenen spielen, liefern dem Zuschauer auf geschickte Weise nach und nach immer mehr Informationen über die einzelnen Charaktere, und am Ende ergibt alles ein stimmiges Ganzes. Im Gegensatz zu vielen anderen Comic-Verfilmungen dominieren hier jedoch die Antihelden, die in einer kaputten, unmoralischen und sehr zynischen Welt zurechtkommen müssen. Aber gerade diese Andersartigkeit macht „Watchmen – Die Wächter“ zu einem der eindrucksvollsten Filme, die ich kenne. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen.
Bewertung: 9/10
2. „Sin City“
Im Jahr 2005 lieferten die Regisseure Frank Miller, Robert Rodriguez und Quentin Tarantino mit ihrer werksgetreuen Comic-Verfilmung „Sin City“ einen Meilenstein des Genres ab. In atmosphärischer Schwarz-Weiß-Optik erzählt das Actiondrama die Geschichte dreier Männer, die sich alle für eine Frau in Not einsetzen.
Hartigan (Bruce Willis), der letzte aufrechte Cop der Stadt, rettet kurz vor seiner Pensionierung eine Elfjährige aus den Fängen eines Psychopathen – was jedoch noch ein Nachspiel hat. Marv (Mickey Rourke) lernt die äußerst attraktive Goldie kennen und verbringt mit ihr eine heiße Liebesnacht. Als sie am nächsten Morgen tot im Bett liegt, schreit alles in ihm nach Rache. Und Dwight (Clive Owen), ein Gentleman der alten Schule, ist nach dem Mord an einem Polizisten bereit, alles zu tun, um seinen Freundinnen unter den Damen der Nacht aus der Patsche zu helfen...
„Sin City“ überzeugt nicht nur durch die raffinierte Verknüpfung der drei Handlungsstränge, sondern vor allem durch den gelungenen Inszenierungsstil. Beim Ansehen hat man durchweg das Gefühl, gerade einen Comic zu durchblättern, und die reflektierenden Kommentare aus dem Off erfüllen perfekt die Funktion von Sprech- und Gedankenblasen. Mit genau dem richtigen Erzähltempo, innovativen Kameraperspektiven und einem Starensemble in bester Schauspiellaune liefert das Regie-Trio hier Kinounterhaltung, wie man sie bis dato garantiert noch nicht erlebt hat. Das ist in typischer Rodriguez-Tarantino-Manier zwar stellenweise recht brutal und politisch stets inkorrekt, aber wenn ein Film „Sin City“ heißt, dann darf man darin auch ruhig mal die eine oder andere Sünde begehen.
Bewertung: 9,5/10
1. „The Dark Knight“
„Es gibt Menschen, die an logischen Dingen nicht interessiert sind – zum Beispiel Geld. Man kann sie nicht kaufen, einschüchtern, sie zur Vernunft bringen oder mit ihnen verhandeln. Einige Menschen wollen die Welt einfach nur brennen sehen...“ – Diese Worte von Butler Alfred (Michael Caine) beschreiben sehr treffend die Ausgangssituation von „The Dark Knight“. Der Joker (Heath Ledger), ein paranoider Schizophrener, stürzt Gotham City ins Chaos – ohne Ziel, ohne Plan, einfach nur aus Freude an der Anarchie. Doch wie kann man jemanden stoppen, der keine Grenzen kennt? Für Bruce Wayne alias Batman (Christian Bale) und Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhardt) eine nahezu umögliche Aufgabe...
Bereits im Vorfeld waren die Erwartungen an „The Dark Knight“ extrem hoch – der Film hat sie nicht nur alle erfüllt, sondern in vielen Bereichen sogar übertroffen. Mit realistischer und handgemachter Action, einem brillanten Drehbuch, das vor allem im letzten Drittel mit vielen Überraschungen und äußerst konfliktreichen Situationen aufwartet, und schauspielerischen Leistungen, die in diesem Genre ihresgleichen suchen, hat Regisseur Christopher Nolan hier ein zeitloses Stück Kinogeschichte geschaffen. Neben Heath Ledgers oscarprämierter Darstellung des Jokers ist die positivste Überraschung jedoch Aaron Eckhart als Harvey Dent. Er verkörpert die tragischste und in ihrer Entwicklung interessanteste Figur des Films – und das in jedem Augenblick mit einer unglaublichen Präsenz und Ausdrucksstärke.
„The Dark Knight“ beschert nicht nur dem leider viel zu früh verstorbenen Heath Ledger ein Stück Unsterblichkeit, er zeigt auch, welches unglaubliche Potenzial das gesamte Genre noch hat. Die Messlatte für alle zukünftigen Comic-Adaptionen liegt seit dem Erscheinen des Films jedenfalls ein ganzes Stück höher.
Bewertung: 10/10
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