Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
17.000 Kondome zeigen Papst Benedikt XVI.

Umstrittenes Porträt 17.000 Kondome zeigen Papst Benedikt XVI.

Das etwas andere Papst-Porträt: Weil Öl auf Leinwand einfach zu langweilig ist, versuchte Künstlerin Niki Johnson einfach mal was anderes und verwendete für ein Bildnis von Papst Benedikt XVI. ein ziemlich ungewöhnliches Material – 17.000 Kondome.

Voriger Artikel
Andrzej Steinbach sorgt für Verunsicherung
Nächster Artikel
„Ich dachte, da ist ’ne Scheibe dazwischen“

Warum auch nicht? Die amerikanische Künstlerin Niki Johnson hat aus 17.000 Kondomen ein Bild von Papst Benedikt XVI. angefertigt.

Quelle: dpa

Milwaukee. Ein aus 17.000 Kondomen gefertigtes Porträt vom emeritierten Papst Benedikt XVI. sorgt in den USA für hitzige Diskussionen. Das Werk der Künstlerin Niki Johnson, das vor kurzem dem Milwaukee Art Museum im US-Bundesstaat Wisconsin geschenkt wurde, sei eine Beleidigung des früheren Papstes aus Deutschland, kritisierte das Erzbistum Milwaukee. Es als Geschenk anzunehmen, sei "herzlos" von dem Museum gewesen. Die Ausstellungshalle weise die Kritik zurück, sagte eine Sprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die Künstlerin habe mit dem Werk auf kondomfeindliche Kommentare von Benedikt reagiert und zur Diskussion anregen wollen.

"Unsere Hoffnung ist, dass das Werk nicht nur eine Kontroverse mit sich bringt, sondern auch Raum für Gespräche", sagte Museumsdirektor Dan Keegan. Rund ein Dutzend Mitglieder des Museum-Vereins habe sich besorgt über das Werk geäußert - aber in den vergangenen Tagen habe man auch eine Rekordzahl neuer Mitglieder bekommen.

Das "Eggs Benedict" betitelte Werk - in Anspielung auf ein Gericht mit pochierten Eiern und Hollandaise-Soße - kann nach Museumsangaben wegen Renovierungsarbeiten erst ab November ausgestellt werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
Billy Talent in Hannover

Billy Talent in Hannover: Die besten Bilder des Konzerts in der Swiss-Life-Hall.