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50 000 Besucher im neuen Sprengel Museum

Nach Umgestaltung 50 000 Besucher im neuen Sprengel Museum

Großer Andrang im Sprengel Museum: Seit der Wiedereröffnung waren 50 000 Gäste im neuen Anbau zu Besuch. Bis zum Jahresende werden 140 000 Besucher erwartet. Derzeit läuft mit "130 % Sprengel. Sammlung pur" die größte Ausstellung in der Geschichte des Museums.

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Seit Juni haben fast 50 000 Menschen die Meisterwerke der Moderne im neuen Anbau des Sprengel Museums Hannover besucht.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Seit Juni haben fast 50 000 Menschen die Meisterwerke der Moderne im neuen Anbau des Sprengel Museums Hannover besucht. Die Gemälde von Pablo Picasso, Emil Nolde oder Franz Marc gehören zu den Schätzen des 1979 eröffneten Hauses am Maschsee. Nach dessen Umgestaltung und Erweiterung sind sie auf farbigen Wänden zu sehen. Die Farbgestaltung werde von Besucherinnen und Besuchern immer wieder positiv hervorgehoben, sagte Museumsdirektor Reinhard Spieler.

Unter dem Titel "130 % Sprengel" präsentiert das Sprengel Museum Hannover ab dem 5. Juni 2016 seine Sammlung. Im gesamten Haus sind auf gut 8.000 Quadratmetern etwa 800 Kunstwerke ausgestallt - von den Anfängen des 19. Jahrhunderts bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Ausstellung endet am 29. Januar 2017.

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Die Ausstellung "130 % Sprengel. Sammlung pur" läuft noch bis zum 29. Januar 2017. Der Museumsanbau kostete knapp 36 Millionen Euro und gilt als eines der ambitioniertesten Kulturprojekte Niedersachsens. Zunächst war er wegen Kostensteigerungen in die Kritik geraten. Das rechteckige Gebäude aus dunkelgrauem Beton erinnerte manche zudem an einen Bunker oder gar Sarg. Mit dem Anbau vergrößerte das Haus seine Ausstellungsfläche um ein Drittel auf gut 8000 Quadratmeter. Damit können noch mehr Glanzstücke aus der eigenen Sammlung zum Beispiel von Niki de Saint Phalle oder Kurt Schwitters gezeigt werden.

Museum rechnet mit 140 000 Besuchern in 2016

In diesem Jahr rechnet das Sprengel Museum insgesamt mit rund 140 000 Besuchern - auch weil das Haus während der Umgestaltung vier Monate lange fast komplett geschlossen war. 2017 sollen es dann noch mehr Gäste werden. Die Besucher konnten den "Maschsee-Brikett" genannten Neubau bereits vor einem Jahr erstmals betreten, damals wurden dort allerdings nur Installationen von zeitgenössischen Künstlern präsentiert. Für die Meisterwerke von Picasso und Co. war die Luftfeuchtigkeit noch zu hoch. Das Sprengel Museum beherbergt - basierend auf der Schenkung von Schokoladenfabrikant Bernhard Sprengel - eine der bundesweit wichtigsten Sammlungen der Klassischen Moderne.

Bis heute arbeitet es mit einer Vielzahl an Sammlern, Leihgebern und Stiftungen zusammen, so dass sich die Bestände des Hauses ständig erweitern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Fotografie. "Im Dezember freuen wir uns auf ein großes Foto-Ausstellungsprojekt, das sich Michael Schmidt und seiner Werkstatt für Fotografie widmet - und damit der Entdeckung der amerikanischen Fotografie der 1960er und 70er Jahre in Deutschland", sagte Museumsdirektor Spieler.

dpa

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