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Al Jarreau ist tot

Jazz-Sänger Al Jarreau ist tot

Der vielfach preisgekrönte Jazz-Sänger Al Jarreau ist tot. Er starb im Alter von 76 Jahren in einem Krankenhaus. Er hatte erst vor wenigen Tagen seine Live-Karriere beendet – wegen Erschöpfung.

Der vielfach preisgekrönte Jazz-Sänger Al Jarreau ist im Alter von 76 Jahren gestorben (Archivbild von 2015).
 

Quelle: dpa / ap

Los Angeles.  Al Jarreau war vergangene Woche wegen Erschöpfung in ein Krankenhaus in Los Angeles gebracht worden. Sein Management verkündete aber hoffnungsvoll, dass er sich gut erhole und auf dem Weg der Besserung sei. Sein Sohn habe ihn sogar dabei ertappt, wie er einer Krankenschwester seinen Hit „Moonlighting Theme“ vorgesungen habe.

Trotzdem beendete Al Jarreau seine Live-Karriere. Auf ärztlichen Rat hin habe er alle für dieses Jahr geplanten Auftritte abgesagt und trete in „vollständiger Trauer“ vom Tour-Leben ab, teilte sein Management mit. „Er ist dankbar für seine 50 Jahre, in denen er die Welt im Priestertum durch Musik bereist hat und für alle, die dies mit ihm teilten – sein treues Publikum, die engagierten Musiker und so viele andere, die seine Bemühungen unterstützten.“ Das Geld für bereits gekaufte Konzertkarten werde erstattet. Nach Auftritten in den USA waren im Juli auch Konzerte in Oldenburg, Karlsruhe und Düsseldorf geplant.

Jarreaus Zustand besserte sich nicht

Am Sonntag veröffentlichte sein Management dann auf Jarreaus Website die traurige Nachricht: Der Stimm-Akrobat und siebenfache Gewinner des begehrten Grammy-Musikpreises ist tot. Er sei am Sonntag im Alter von 76 Jahren gestorben, bestätigte sein Agent Bob Zievers der Deutschen Presse-Agentur. „Al ist gegen 5.30 Uhr friedlich in einem Krankenhaus in Los Angeles entschlafen. Familienmitglieder und einige enge Freunde waren dabei.“

Sein erstes Album hatte der Sänger, der mit vollem Namen Alwyn Lopez Jarreau hieß, erst 1975 im Alter von 35 Jahren veröffentlicht. Vergangenes Jahr war er einer Einladung des damaligen US-Präsidenten Barack Obama ins Weiße Haus gefolgt und war unter anderem auch bei den Jazztagen in Dresden aufgetreten.

Der charismatische Gesangsvirtuose aus Milwaukee (Wisconsin) mit dem großen Mund, mit Charme und Witz wurde in vielen Ländern verehrt. Laut seinem Manager fühlte er sich weltweit keinem Publikum so eng verbunden wie dem in Deutschland.

Von dpa/RND

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