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Staatsoper Hannover: Preis der deutschen Theaterverlage Ausgezeichnet!

Der Preis der deutschen Theaterverlage geht in diesem Jahr an die Staatsoper Hannover.

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Ralf Lukas als Caligula

Quelle: thomas m. jauk

Hannover. Eine besondere Auszeichnung wurde der Staatsoper Hannover zuteil: Sie wird mit dem Preis der Deutschen Theaterverlage ausgezeichnet, den die Stiftung des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage verleiht. Jährlich wechselnd erhält ein Schauspiel- oder Opernhaus aus dem deutschsprachigen Raum diesen Preis für die Gestaltung innovativer Spielpläne und die besondere Förderung des zeitgenössischen Schaffens. Die Jury begründet die Entscheidung wie folgt: „Seit der Spielzeit 2006/2007 leitet Dr. Michael Klügl mit seinem Team die Staatsoper Hannover. Von Beginn an zeichnet sich der Spielplan durch eine intensive Pflege des modernen Repertoires aus, das in exemplarischen Regieumsetzungen dargeboten wird. Neue, wagemutige Regieansätze finden sich auch beim klassischen Repertoire, in dem sich häufig auch junge, noch wenig etablierte Regieteams beweisen dürfen. Hinzu kommt als besonderer Schwerpunkt die Arbeit der Jungen Oper, für die pro Jahr ein bis zwei Kompositionsaufträge an junge Komponisten vergeben werden, die man über die rein kompositorische Arbeit hinaus an das Haus zu binden versteht; und denen man über längere Zeiträume wiederholt die Möglichkeit gibt, ihre Arbeit vorzustellen. Die glückliche Verknüpfung der diversen Opernsparten auch mit eigens für das Haus komponierten Ballettmusiken, lässt die Staatsoper Hannover zu einem Zentrum der Erneuerung des Opernrepertoires werden.“

Staatsopernintendant Michael Klügl sieht sich in seiner Arbeit bestätigt. „Ich freue mich sehr über diese Anerkennung unserer Spielplanpolitik“, erklärte der promovierte Musikwissenschaftler. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass diese Auszeichnung insbesondere unsere Arbeit in der Jungen Oper würdigt und damit unsere Bestrebungen bestätigt, junges Publikum an die Oper heranzuführen und das Opernrepertoire gerade in diesem Bereich beständig zu erweitern.“ Dabei verweist Klügl auch auf die Pr0- duktion selten aufgeführter Werke wie etwa Luigi Nonos „Intolleranza“ („Faust“-Preis), Karl Amadeus Hartmanns Oper „Simplicius Simplicissimus“, Detlev Glanerts „Caligula“ oder Kurt Weills „Lady in the Dark“-Oper „Street Scene“ sowie neue Regieansätze, darunter die „Freischütz“-Inszenierung von Kay Voges.

Zur Jury gehören die Autoren Rebekka Kricheldorf und Lutz Hübner, der Komponist Manfred Trojahn sowie die Bühnenverleger Thomas Maagh und Frank Harders- Wuthenow.

Der Preis wird am 26. Novem- ber im Anschluss an die Premiere der Oper „Die englische Katze“ von Hans Werner Henze verliehen.

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