Der letzte König von Hannover Georg V.
Die Schau im Museum Schloss Holdenstedt bei Uelzen soll mit mehr als 150 Exponaten die Frage beantworten, wie es zur Annexion Hannovers durch Preußen kam und vor allem die Folgen im ländlichen Raum beschreiben. “Über die Besiegten wird wenig geschrieben“, erklärte Museumsleiterin Ute Lange-Brachmann die Motivation der Ausstellung. Deshalb finden sich dort neben gold- und silberverzierten Schriften oder Wappen auch Schmähzettel gegen die Preußen, die die Uelzener damals ans Stadttor hefteten.
„Wie es damals im Untergrund rumorte, kann man in der Geschichtsschreibung der Sieger nicht nachlesen“, sagte Lange-Brachmann. Bei einem Exponat handele es sich um einen Anhänger, der 1866 aus einer eingeschmolzenen Goldmünze gefertigt worden sei und bis heute getragen wird. „Ich war überrascht, wie viele Welfentreue es noch in Niedersachsen gibt“, sagte die Leiterin. Bei der Eröffnung der Ausstellung, die bis zum 4. Oktober geöffnet ist, werden von Georg V. komponierte Lieder für Klavier und Sopran uraufgeführt. Auch Heinrich Julius Prinz von Hannover, der die Begleitpublikation verlegt, hat sich angesagt.
lni
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Kommentare
König Georg V. von Hannover Chr.Lauckner – 13.06.10
König Georgs Lieder für Sopran und Klavier sollen 2009 in Uelzen "uraufgeführt" worden sein.Wo kann man die Noten dazu bekommen??
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