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Borders and beyond

Schauspielhaus-Foyer, Ausstellung Borders and beyond

Der Fotograf Wolf Böwig zeigt im Schauspiel-Foyer Grenzbilder entlang der Balkanroute.

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Fotos aus der Ausstellung „Borders and beyond“ von Wolf Böwig.

Hannover. Seit 30 Jahren bereist der hannoversche Dokumentarfotograf Wolf Böwig die Krisen- und Kriegsgebiete der Welt. Immer wieder kehrt er an diese Orte zurück und nimmt Anteil am Schicksal der von ihm Porträtierten, auch wenn sich die Medien längst neuen Katastrophen zugewendet haben. Am 25. Oktober wird er dafür mit dem Kulturpreis der Evangelischen Landeskirche Hannovers ausgezeichnet. Die Jury würdigt seine Arbeiten, weil sie „zu einer tiefer gehenden Auseinandersetzung mit den Themen von Krieg, Gewalt und Flucht anregen, keine Distanz schaffen, sondern vielmehr zu Nähe zwingen. Während die gesellschaftliche Diskussion oftmals an den Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen und Fluchtbewegungen hängen bleibt, gelingt es Böwig, deren Ursachen ins Bild zu setzen und die Geschichten der davon betroffenen Menschen zugleich fotografisch zu erzählen.“ Im vergangenen Herbst erkundete Böwig zum wiederholten Male die Balkanroute, dort, wo die Kriege der Welt von der griechisch-mazedonischen Grenze bis nach Österreich die Flüchtenden vor sich hertreiben. Die Bilder collagierte der Fotograf mit Skizzen und Notizen aus seinen Tagebüchern zu der Serie „borders and beyond“. Vom 16. Oktober bis 6. November ist eine Auswahl seiner Bilder im Pausenfoyer des Schauspielhauses zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen Wolf Böwig und Sigmar Walbrecht (Niedersächsischer Flüchtlingsrat) mit Habbo Knoch (Universität Köln) in einer Spezialausgabe der politischen Matineereihe „Weltausstellung Prinzenstraße“.

Ausstellungseröffnung: 16. Oktober, 11 Uhr, Foyer Schauspielhaus

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