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Briefe von Marlene Dietrich kommen unter den Hammer

Versteigerung Briefe von Marlene Dietrich kommen unter den Hammer

Rund 130 Briefe der Schauspielerin Marlene Dietrich werden an diesem Mittwoch in Berlin versteigert.

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„Man bekommt einen sehr persönlichen Eindruck“: Marlene Dietrich.

Quelle: ddp

Die Dokumente umfassen nach Angaben der Autographenhandlung J.A. Stargardt den Zeitraum Anfang der 1960er Jahre bis zu Dietrichs Tod und werden auf 4000 Euro geschätzt. In der Sammlung sind viele Briefe Dietrichs an den schwedischen Kostümbildner Max Goldstein („Mago“). Die Briefe seien zum Teil sehr privat, sagte Karin Matten von Stargardt. „Man bekommt einen sehr persönlichen Eindruck.“

Die ersten Schreiben Dietrichs an Goldstein (1925-2008) seien noch recht förmlich gewesen, dann aber immer vertrauter geworden. Die Schauspielerin und Sängerin sei auch sehr fordernd gewesen, habe um Liebe gefleht und sich beschwert, wenn der homosexuelle Goldstein nicht sofort geantwortet habe. Auch kleine Notizzettel mit kurzen Mitteilungen wie „Weihnachtsgrüße - Marlene“ oder der schroffen Aufforderung, ihr bestimmte Dinge zu kaufen, seien in der Sammlung vorhanden. Man sehe an den Briefen, wie der Hollywoodstar allmählich vereinsamt sei, sagte Matten.

Die Sammlung kommt nach Angaben der Autographenhandlung vom Bruder Goldsteins, der diese nach dem Tod des Kostümbildners in dessen Haus gefunden habe.

ddp

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