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Fazzino stellt in der Galerie Mensing aus

Pop-Art-Künster Fazzino stellt in der Galerie Mensing aus

Zur Eröffnung der neuen Ausstellung war die Galerie Mensing in der Luisenpassage voll. Der Grund: US-Künstler Charles Fazzino stellt seine bunten Pop-Art-Werke aus. Und Fazzino hat viele Fans.

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Mag es bunt: Pop-Art-Künstler Charles Fazzino.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Wenn man die Bilder von Charles Fazzino betrachten will, braucht man ein bisschen Zeit. Der US-Künstler schichtet und schichtet und schichtet. Das machen andere auch, aber nicht so. Wimmelbilder im Sinne des Wortes, allerdings mit einem analogen 3-D-Effekt. Wegen der vielen Schichten. Alles ist bunt, es glitzert. Pop-Art-Künstler Fazzino liebt es irgendwie wuselig. Er hat viele Fans.

Und da in seiner Kunst ebenso viel Pop wie Art ist, ist er gerade auf „Thank you“-Deutschlandtournee. War er schon im Frühjahr, aber er legt nun noch ein paar Städte nach. Morgen geht die Tournee weiter. Was nicht verkauft wird, bleibt weiterhin in der Galerie hängen, aber es wird schon verkauft. Vierstellig aufwärts. Die Galerie Mensing in der Luisenpassage ist bei der Ausstellungseröffnung um 19 Uhr voll. Das Essen ist noch nicht da, aber die Laune ist prima, und Fazzino signiert - nicht per Schriftzug, sondern mit einem kleinen - natürlich bunten - Gemälde.

Der Pop-Art-Künstler aus Amerika Charles Fazzino stellt in der Galerie Mensing aus.

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Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass Tagesschau-Sprecher Jan Hofer, der eigentlich die Eröffnungsrede halten sollte, nicht da ist. Es habe irgendwas mit Politik zu tun, aber was genau, wisse er auch nicht, sagt Galerist Harry Mensing. Man habe noch versucht, einen Ersatz aus dem Tagesschau-Umfeld zu organisieren, „Linda Zervakis oder Jens Riewa“, aber das habe nicht geklappt.

So sagt Mensing selbst ein paar Worte, lobende, bewundernde Worte an den gut gelaunten Künstler, der neben ihm steht: „Ich kenne keinen anderen Künstler, der so hart arbeitet wie er. 12 Stunden ohne Pause“, sagt Galerist Mensing. „Hier sieht man: Kunst hat nicht nur mit Können zu tun, sondern auch mit Arbeit.“

Auf manchen Bildern bringt Fazzino, Jahrgang 1955, die ganze Welt unter. Fast immer ist aber New York dabei. „Mich fragen viele, warum ich hier in Deutschland so viel New York zeige“, sagt er. Aber die Stadt werde eben auch hier sehr geliebt und verehrt. Ob es noch Fragen gebe, fragt er freundlich. Keine Fragen. Fazzino sagt Thank you. Aus dem Lautsprecher ertönen die Toten Hosen. Und das Essen ist auch bald da.

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