Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Böse Jungs mit Witz
Nachrichten Kultur Böse Jungs mit Witz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:24 09.03.2017
Children of Bodom im Capitol.
Hannover

Auftakt ihrer „Twenty Years Down And Dirty“-Tour war das Konzert im Capitol in Hannover. Man merkt, dass sich zu Beginn der Konzertreise noch keine Reisebus-Routine eingestellt hat. Alexi „Wildchild“ Laiho, Leadgitarrist und Sänger der Band, sagt: „Das ist unser allererstes Konzert in Hannover!“ Die Liste der beliebtesten Lieder, darunter der Hit „Red Light in my Eyes“, wird pflichtbewusst abgearbeitet. Auch weniger bekannte Songs stehen auf dem Programm: Etwa „Black Widow“, den Children of Bodom „noch nie in Deutschland gespielt“ haben, wie Laiho versichert.

Live und roh klingen die Death-Metaller deutlich besser als in der stark geschliffenen Studioversion. Was Children of Bodom von anderen Bands ihres Subgenres unterscheidet, ist, dass Keyboarder Janne „Warman“ Wirman sein Instrument auf E-Gitarren-Töne gebürstet hat und sich musikalische Duelle mit seinen Kollegen liefert.

Der Bandname Children of Bodom bezieht sich auf den See Bodom in der Heimatstadt der Musiker. An dem See wurde 1960 ein Mord an drei Teenagern begangen, der bis heute ungeklärt ist, weshalb sich wilde Legenden um den Ort ranken. Doch während sich andere Metalmusiker mit Schauergeschichten brüsten und krampfhaft ihren Ruf als böse Jungs pflegen, nehmen sich die Children-of-Bodom-Bandmitglieder selbst nicht ganz so ernst. Ihr witziges Cover von Britney Spears „Ooops, I did it again“ begeisterte nicht alle ihrer Fans, aber der Band war das egal.

Während der Europatournee hat Children of Bodom zwei Vorbands im Schlepptau, die erst vor wenigen Jahren gegründet wurden, der Hauptband aber schon mächtig Konkurrenz machen können: Oni aus Kanada und Forever Still aus Dänemark.

Von Mirjam Kay Kruecken

Kultur Hartmut Rosa im Literaturhaus - Mit Beschleunigung leben lernen

Der Soziologe Hartmut Rosa spricht im Literaturhaus über sein neues Buch „Resonanz“. Es umfasst 816 Seiten und es ist ein gewaltiger Entwurf, der mutige Versuch, in einem großen Rundumschlag nach Antworten auf die problematische Beschleunigung der Gesellschaft zu suchen.

09.03.2017

Weltpremiere mit Weltstar John Malkovich in der Hamburger Elbphilharmonie: Die Musiktheaterproduktion „Just Call Me God“ (Nennen Sie mich einfach Gott) ist dort am Mittwochabend unter langem Beifall des Publikums uraufgeführt worden.

08.03.2017

Palmyra, das war einst eine blühende Oasenstadt. Palmyra, das ist heute, nach dem Wüten von IS-Terroristen, weithin eine Trümerwüste. Dieser Metropole von einst und ihrer Zerstörung in unserer Zeit widmet sich die Ausstellung "Palmyra. Was bleibt?" im Kestner-Museum.

11.03.2017