Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Choreografieprojekt: Studenten spielen im Expo-Theater

Mut zur Hässlichkeit Choreografieprojekt: Studenten spielen im Expo-Theater

Viel gebacken bekommen die acht unbeholfenen Köche nicht. Eher schon geht es drunter und drüber im französischen Restaurant bei der Performance „Falscher Hase - Schräges Leben“ im Studiotheater an der Expo-Plaza.

Voriger Artikel
NDR Radiophilharmonie spielt deutsche Filmusik
Nächster Artikel
Wichtigste Preise gehen an deutsche Künstler

Küchenklamauk mit Lukas Winterberger (vorn).

Quelle: Hummel

Hannover . Das ist allerdings gut so: Schließlich geht es im aktuellen Choreografieprojekt des zweiten Studienjahres Schauspiel um Slapstick.

Also um Komik, die vor allem durch pointiert eingesetzte Körpersprache entsteht. Jeder Performer hat hierfür eine skurrile Bühnenpersönlichkeit entwickelt und sie grotesk übersteigert. Das Ensemble hat die Mediengeschichte des Genres genau studiert. In der anarchischen Revue lassen sich Mimik, Gestik und Timing großer Vorbilder wiederfinden: von Buster Keaton und Oliver Hardy bis Louis de Funès und Kevin Kline, von „Tom und Jerry“ bis zur „Muppet Show“.

Die Performer zeigen Mut zur Hässlichkeit. Dass dabei ausschließlich die Lächerlichkeit jener behauptet wird, die in Aussehen und Verhalten anders, seltsam oder überfordert wirken, entspricht eher einem gröberen Verständnis von Komik.

Im Gedächtnis bleiben jene Akteure , die so tief in die verkörperten Klischees eindringen, dass sie darin wieder Raum für Nuancen finden. Das gelingt vor allem Leona Grundig und Arash Nayebbandi - köstlich.

Weitere Vorstellungen: Heute, Sonnabend sowie am 18., 19. und 20. Mai jeweils um 19.30 Uhr.

von Thomas Kaestle

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur
Hangover Jam auf der Gilde Parkbühne

2500 Fans feiern mit Bausa, den Orsons, 187 Straßenbande, dem Duo Audio88 und Yassin und weiteren Größen aus der Hip-Hop-Szene.