Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Dagobert und mehr Albumtipps
Nachrichten Kultur Dagobert und mehr Albumtipps
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:30 11.03.2019
Quelle: Fotolia
Hannover

Dagobert: Welt ohne Zeit. Bislang machte sich der schräge Schweizer sehr gut in der Rolle des lakonischen Alleinunterhalters, der auf dem Kreuzfahrtschiff auch dann noch weitersingt, wenn alle schon in die Rettungsboote springen. Jetzt entdeckt Dagobert Beziehungsschmerz und Münchener-Freiheit-Synthesizerpop – ganz unironisch. Herrlich!

Dagobert: Welt ohne Zeit Quelle: Label

Weezer: Black Album. Ob das „Blue Album“ oder „Pinkerton“ das beste Werk von Rivers Cuomo ist, sorgte lange für Gesprächsstoff auf WG-Partys. Nachdem die einstigen Alternativestars mit der Coversammlung „Teal Album“ abgemeldet schienen, folgt direkt die Versöhnung: Produzent ­Dave Sitek spendiert Gospelchöre und Funk, Cuomo große Gitarrenmelodien. Und smarte Texte.

Weezer: Black Album Quelle: Label

Julia Jacklin: Crushing. Nicht nur Fans von Courtney Barnett sollten beim zweiten Album der 28-jährigen Australierin aufhorchen. Der reduzierte Indie-Country-Blues der Singer-Songwriterin ist verletzlich, trotzig und voller bitterem Humor. Kleine Unsauberkeiten werden nicht wegpoliert, das macht Songs wie „Head Alone“ umso intensiver.

Julia Jacklin: Crushing Quelle: Label

Von Karsten Röhrbein

Wegen eines Streits um sexuelle Belästigung durch Jean-Claude Arnault und ausgeplauderte Preisträger wurde der Literaturnobelpreis 2018 nicht vergeben. Nun soll er in diesem Jahr deshalb doppelt vergeben werden. Doch das finden nicht alle gut.

11.03.2019

Lachen ist gesund – das wissen auch Häftlinge und Personal eines osthessischen Gefängnisses. Deshalb haben sie Ende letzten Jahres ein Witzebuch herausgebracht. Eigentlich war das Buch nur ein Projekt nebenbei, jetzt nimmt es allerdings deutlich größere Dimensionen an.

11.03.2019

Ein Feind und Kriegsgefangener wird im England der Nachkriegszeit zum Fußballstar: Marcus H. Rosenmüller verkitscht die Geschichte des Torwarthelden „Trautmann“ (Kinostart am 14. Februar).

11.03.2019