Erst verschüttet, dann überschüttet mit medialer Aufmerksamkeit: Erdbebenopfer in Haiti.
Der Mann schlendert durch die Straßen von Port-au-Prince, um ihn herum verzweifelte Menschen, verwüstete Häuser, Tote, Verletzte. Der Mann blickt direkt in die Kamera. Er wirkt, als habe man ihn nachträglich digital in die Szene montiert. „Das hier war ein Wohngebiet“, sagt CNN-Reporter Gary Tuchman. „Und dort drüben sehen wir leblose Körper.“ Unwirklich wirkt Tuchman, als gebe es keine Verbindung zwischen ihm und dem Geschehen ringsherum, als stehe er in Wirklichkeit vor einer grünen Leinwand in einem Studio in Atlanta und sei unsichtbar für die Haitianer um ihn herum. Unser Mann vor Ort. Nicht deren Mann.
Tuchmans Reportage, die auch im ARD-„Brennpunkt“ zu sehen war, steht symbolhaft für zwei Welten, die bei dieser Katastrophe aufeinanderprallen: ein traumatisiertes Land auf der einen und die geballte Betroffenheitsroutine der internationalen Medien-Armada auf der anderen Seite. Mit einem kräftigen Brummen ist auch in Deutschland die bekannte Bestürzungsmaschinerie angelaufen. Sie konzentriert sich von Anfang an auf die Emotionalisierung, die Dramatisierung dieses ohnehin schon unfassbaren Dramas: Zu sehen sind Väter, die weinend ihre Töchter suchen, staubige Arme, die aus Schuttbergen ragen, immer und immer wieder. „Die grausamen Fotos der Katastrophe“, schreibt der Onlinedienst „Bild.de“ über eine Fotogalerie. Nach dem Bild eines nackten Mannes, den ein Lynchmob durch die Straßen zieht, poppt Werbung auf: „Wir schicken Deutschland in den Urlaub! 35 Prozent für Frühbucher.“
Ein merkwürdiger, fast zynischer Wettlauf ist im Gang: Wer ist am schnellsten? Wessen TV-Gala generiert die meisten Spenden? Wer schafft es am geschicktesten, sein Publikum mit geigenuntermalten Zeitlupen zu Tränen zu rühren? Aber: Ist uns Haiti wirklich näher, wenn uns – wie am Dienstagabend im ZDF – Thomas Gottschalk, Steffen Seibert, Gaby Dohm, Andrea Berg, Silbermond, Marius Müller-Westernhagen, Sarah Connor, Felix Magath, Britta Steffen, Uschi Glas und Jenny Elvers-Elbertzhagen ihrer Bestürzung versichern?
Das Problem: Reflexhafte Betroffenheit kann profunde Information nicht ersetzen. Wer anders denkt, unterschätzt das Publikum. Man muss – bei aller guten Absicht – die Spendenbereitschaft nicht mit Schlagersängern befeuern, wenn man die Katastrophe zuvor umfassend erklärt hat. „Mein Problem ist, dass gerade die Berichterstattung bei mir die Empathie zuverlässig abtötet“, schreibt ein Leser im „Tagesschau“-Blog. „Wenn die halbe Nachrichtensendung voll ist und danach noch eine Sondersendung folgt, wenn jeder Sender seinen eigenen Spendenaufruf präsentiert, wenn überall dieselben Bilder ausgewalzt werden, dann dauert es nicht lange, und für mich als Zuschauer ist das nur noch ein buntes Rauschen.“
In einem seltenen Moment der Aufrichtigkeit verriet CNN-Mann Cooper, um welche Botschaft es wirklich geht bei dem medialen Dauerfeuer aus dem Krisengebiet: um die Selbstversicherung des Publikums nämlich, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen: „Wo immer Sie gerade sind“, sagte Cooper, „nehmen Sie einen geliebten Menschen in den Arm und danken Sie Gott, dass Sie heute Abend nicht in Port-au-Prince sind.“ – „Wir schlürfen die Katastrophen wie die Cocktails“, hat Norbert Blüm vor Jahren mal gesagt, „und richten uns, sozial gesichert, im Untergang ein. Das neue Gesellschaftsspiel heißt: Titanic im Trockendock.”
Die Medien spüren ihre Hilflosigkeit. Sie ahnen, dass sie dieser Katastrophe nicht gerecht werden können. Haiti – das ist vor allem eines: ein großes Rätsel. Bill Hemmer, Reporter des wenig zimperlichen US-Senders „Fox News“, sagt offen: „Dies ist die am schwersten zugänglichste Story, über die ich je berichtet habe.“ Und die „New York Times“ schreibt: „Aller Schlagzeilen und stundenlangen TV-Sondersendungen zum Trotz: Reporter und Moderatoren scheitern daran, das Ausmaß der Zerstörung zu vermitteln.“
Der Kunde freilich soll dies bitte nicht bemerken. Und so tun die Fernsehmacher, was sie in solchen Fällen gerne tun – sie erhöhen die Dosis. Das Erdbeben von Haiti - es ist auch ein Medienbeben. Die Tektonik, die Struktur der Medienlandschaft, ist erschüttert worden. Etwas hat sich verändert. Eine neue Erbarmungslosigkeit prägt das globale Nachrichtengeschäft. Plötzlich sind die Bilder deutlich brutaler, die Galas süßlicher, die Moderatoren „betroffener“, die Fernsehkameras aufdringlicher als etwa nach dem Tsunami 2004 oder dem Hurrikan Katrina 2005. Plötzlich scheint es, als genügten die Fakten nicht mehr, als müsse man sich ein Rennen liefern um das schockierendste Bildmotiv und das rührendste Einzelschicksal.
So wird eine Krise zum Fernsehereignis, eine Katastrophe zum Event. Woran liegt das? Im Zeitalter von Youtube, Twitter, Handyvideos & Co. ist das Publikum schwerer erregbar als früher. Es hat sich an den schnellen Kick gewöhnt, es hat Katastrophenerfahrung. Die etablierten Medien reagieren auf diese neue Abgebrühtheit mit kalter Professionalität, mit Tempo statt Tiefe: Sie katastrophisieren den Nachrichtenalltag, sie suchen – auch in Haiti – Szenen, die sich dem schnell gelangweilten Konsumenten einbrennen sollen, und überschreiten dabei oft die unsichtbare Demarkationslinie zum Voyeurismus. Manche der Fotos, die die Nachrichtenagenturen täglich zu Hunderten aus Haiti in die Redaktionen senden, überschreiten die Grenze des ethisch Vertretbaren. Muss man einem Menschen seine Würde nehmen, indem man das Foto seines nackten, von Fliegen übersäten Leichnams um den Globus jagt? Sagt das Bild eines Leichenberges wirklich etwas aus über das Drama in Haiti?
Gestandene Fotoredakteure geraten an ihre Grenzen. Von einem „Wettbewerb des Schreckens“ spricht der Berliner Bildredakteur und frühere AP-Fotograf Hans Richard Edinger: „Es drängt sich immer mehr die Frage auf, was empfindet wohl einer der Kollegen, wenn er sein Objektiv auf ein dreck- und blutverkrustetes, dick geschwollenes Antlitz eines halbnackten Menschen (hin-)richtet?“ „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke gibt offen zu, dass auch ihm auf der Jagd nach „guten“ Bildern und schnellen Informationen die „Fähigkeit zur Empathie“ gelegentlich verlorengehe.
Wird das Fernsehen, wenn sich der Staub gelegt hat und die Toten begraben sind, das nachliefern, was jetzt fehlt: Analyse, Hintergrund, Erklärung, Tiefe? So traurig es ist – die Wahrscheinlichkeit ist gering. Das Schlaglicht der Weltöffentlichkeit wird weiterwandern. Die Scheinwerferkegel werden sich auf ein neues Erdbeben, eine neue Hungersnot, einen neuen Krieg richten. Gottschalk wird neue Galas moderieren. Dann wird Haiti allein sein mit all seinen Trümmern und Toten.
„Wir sind nur eine dramatische Story im Fernsehen“, sagt verbittert die haitianische Autorin Edwidge Danticat. „Wenn die Kameras verschwinden, wird man uns vergessen.“ Noch zynischer ist die US-Journalistin Amy Wilentz: „Wir interessieren uns nur für Haitianer“, sagt sie, „wenn sie sterben“.
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Kommentare
Das Medienbeben rauskucker – 21.01.10
Ich betreibe selber einen kleines Projekt der Medienbeobachtung (rauskuck.de) und habe dafür die meisten Berichte der deutschen und internationalen Sender gesehen und dokumentiert. Ich kann Ihre Kritik an deren Reportern aber nicht nachvollziehen.(Ich rede nicht von den Spendengalas und den Politikerauftritten bei Anne Will. Das ist wirklich unterirdisch, bei allem dickaufgetragenen Menschlichkeitsgefasel.)
Z.B. den Bericht von Gary Tuchman habe ich völlig anders empfunden. Er und danach noch andere Reporter von CNN und Al Jazeera haben sich mitten unter die Menschen gewagt, richten eben nicht nur die Kamera auf sie, sondern reden mit ihnen, lassen sich von ihnen die Situation erklären. Anderson Cooper faßt dabei auch schon mal selber mit an und trägt einen verletzten Jungen aus dem Getümmel.
Dieses von Ihnen beschriebene voyeuristische Zeugs wird von den seriösen Sendern ja gar nicht gezeigt. Es gibt sehr widerliche Bilder, die findet man im Internet, bei YouTube, ja. Und in den USA hetzen Sender wie Fox mit abscheulich rassistischer Attitüde gegen die "schwarzen Plünderer". Dann bin ich froh, wenn so ein CNN-Reporter hingeht und diese "Plünderer" fragt, was sie da tun und warum. Und dafür sehr nachvollziebare Gründe erklärt bekommt.
Bei den deutschen Reportern sehe ich dagegen die Tendenz, sich mit Deutschen vor Ort zu unterhalten, zumeist ziemlich ahnungs- und hilflosen Helfern. Das ist mitunter eher entlarvend als wirklich informativ.
Und was Hintergrund und Vertiefung angeht: die bisher einzige Sendung in dieser Richtung (außer vielleicht 3sat-kulturzeit) lief ebenfalls bei CNN und brachte sehr spannende Denkansätze. Das war "GPS" von Fareed Zakaria. Lohnt sich, sich das im Internet nochmal anzusehen.
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Gespaltene Meinung Sebu – 21.01.10
Zuallererst: Ein sehr guter Kommentar, auch wenn ich nicht jede vertretene Meinung zumindest nicht in ihrem Ausmaß vertrete.1) Wir vergessen die Helfer aus aller Welt angereist sind, um Leben zu retten und Wiederaufbau zu leisten. Es sind nicht NUR Kameratemas und Reporter unterwegs.
2) Spenden sind ein wichtiges Mittel zur Hilfe. So kann wirklich jeder seinen Beitrag leisten, auch wenn er nicht die Möglichkeit (oder die ausreichende Motivation) hat, sich in den nächsten Flieger zu setzen. Die Galas sind daher nicht zu kritisieren - sie schwemmen wohl am effektivsten Geld in die Kassen der Hilfsrganisationen. Wem das Rahmenprogramm missfällt, der kann sich auch für einen anderen Sender oder gar ein Buch entscheiden. Wer auf Schlagermusik steht, der wird zusätzlich unterhalten.
3) Eine nüchternere Berichterstattung wäre wünschenswert. Sie aber nur an Fakten aufzuziehen, würde wohl auch am Ziel vorbeischießen. Gerade Einzelschicksale lassen einen doch oft das Ausmaß einer Katastrophe begreifen (und animieren den betroffenen Zuschauer zur Hilfeleistung). Freilich reicht mir dazu die Information, dass in dem und dem Haus eine Schulklasse begraben liegt, ich brauche nicht noch Nahaufnahmen der blutigen Kinder.
4) Ich glaube nicht, dass Haiti so schnell in Vergessenheit geraten wird. Als Beispiel dient hier der Tsunami. Immer wieder wird über den Wiederaufbau dort berichtet, Hilfsorganisationen halten einen auch auf dem Laufenden. Außerdem darf man die Nachhaltigkeit der von Helfern verrichteten Arbeit auch in Haiti nicht unterschätzen. Ich gehe davon aus, dass dort nicht alle schon nächste Woche wieder abziehn...
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@haso Helfer – 20.01.10
Leider hast du überhaupt meine Ahnung von dem, worüber du dich äußerst! Regierungen rufen nicht zu Spenden auf, es sind die unzähligen Hilfsorganisationen die mit FREIWILLIGEN vor Ort übermenschliches leisten und die jeden Euro für Hilfsgüter gebrauchen können. In den Medien ist leider nichts zu erfahren. Glaube mir, wenn man aber hinter die Kulissien einer großen Hilfsorgansations schauen kann wie ich, dann weiss man was alles läuft und wie unendliche schwierig es ist statt medienwirksamem Aktionismus wirklich effektive und nachhaltige Hilfe zu leisten. Natürlich dauert eine solche Erkundung der Lage, Planung und schließlich Organisation und Durchführung solche Hilfsaktionen (zumal auch noch Freiwiilige Helfer in den Einsatz kommen, die erstmal ihr persönliches Umfeld klären müssen) einfich einige Tage. Mich ärgert es masslos, wenn Reporter durch die Trümmer stapfen und erzählen "keiner hilft, die Hilfe kommt nicht an, hier ist noch nichts passiert, die Manschen werden langsam gewalttätig weil keine Hilfe kommt" usw. Leider haben alle diese Leute, wie auch die Mehrzahl der Schreiber hier keine Ahnung von Internationaler Not- und Katastrophenhilfe !!! Dieses ist keine Aktion von Tagen, der Einsatz der "wirklichen" Helfer wird Monate, evtl. sogar Jahre dauern. Dass in den ersten Tagen Menschen nach einem solchen Ereignis sterben, ist leider überhaupt nicht zu vermeiden. Das wäre wohl selbst in Deutschland so. In Haiti gibt es überhaupt keine Vorkehrungen für Notlagen, keine Feuerwehr, keinen staatlichen Katatstrophenschutz, kein Planungen für soetwas um sich nach einem Ereignis wenigstens die ersten Tage zu behelfen. ALLES muss erst aus der weiten Welt eingeflogen werden und von außen koordiniert. Was will man da eigentlich erwarten? Liebe Medien, hier wäre ein wenig mehr Zurückhaltung und wirklich objektive Berichterstattung angebracht! Die Hilfe läuft und die Helfer brauchen unsere Unterstützung in Form von Spenden! Mein Tipp: Spende an die großen bekannten Organisationen, da ist EFFEKTIVE und NACHHALTIGE Hilfe garantiert - auch wenn man die nicht jeden Tag auf RTL sieht oder in der BILD liest ! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden@anonym bergbewohner – 20.01.10
Ich würde das nicht so sagen. Enke wird noch lange Gesprächsthema bei den 96-Fans bleiben schau dir nur die Kommentare zu den Berichten über 96 an da erscheint mindestens einmal ein Kommentar das Enke, Robert, Robi oder RE enthält.Zu dem sollten wir solche Katastrophen nicht vergessen und ich bin auch froh drüber das die HAZ dadrüber berichtet weil wir sonst vergessen würden das es Menschen gibt den es nicht so gut geht wie uns.
Wir können hier vor dem PC sitzen und Zeitung lesen und kommentieren und dort unten können sich die Leute mit viel weniger zufrieden geben auch wenn das sie nicht weniger glücklich macht. Sie kennen den Unterschied zu "unserer" Welt nicht.
Aber zurück zum Thema wir sollten den Menschen dort Beileid spenden sonst stumpfen unsere Gefühle ab.
Stell dir vor du wärst in derer Situation du würdest auch Hilfe wollen oder nicht?
Denk mal drüber nach ist nur ein ernst gemeinter Tipp. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Es wird irgendwann von der Bildfläche verschwinden... Anonym – 20.01.10
Es ist wie bei jeder Katastrophe oder einem Ereignis sein, irgendwann wird man es vergessen...Bestes beispiel Robert Enke...mindestens 1,5-2 Wochen wurde darüber berichtet und was nun? Hört man Irgendwo den Namen Robert Enke? Nein....Genauso wird es auch mit Haiti sein...Es ist einfach nur Traurig..... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenSchämen bergbewohner – 20.01.10
Es ist nicht mehr mit anzusehen was die Reporter auf Haiti machen.Hilfe wird überall gebraucht und was kommt? Richtig Reporter die ihre Kameras auf die traumatisierten Opfer halten.
Anstatt zu helfen lassen sie lieber die anderen was tun nur damit sie ein tollen Bericht schreiben der schön Kohle in die Tasche bringt. Es ist nich zu fassen.
Ich hoffe liebe HAZ das niemand von ihren Reportern so gefühlskalt ist und lieber Menschen beim sterben zu Filmen/Interviewen anstatt denen zu helfen. Schrecklich, Schrecklich.
Ich wünsche den Menschen auf Haiti alles gute, das könn sie jetzt gebrauchen.
Und an die Angehörigen der Opfer: Mein Beileid
P.S. die Codes sind nicht sehr passend die Menschen hungern und meine Codes sind zu diesem Thema immer Pizza, Pasta oder Piwo(Bier).
Nehmt das lieber raus liebe HAZ das kommt nicht sehr gut an und wirfst ein schlechtes Licht auf sie. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Lächerliche Spendenaufrufe haso – 20.01.10
da rufen Regierung und Medien zu Spenden auf, obwohl der Steuerzahler nahzu jährlich 100 MIo. euro an china überweist, die es nicht nötig haben.Lächerlich.Wann wird das Steuergeld korrekt verwaltet? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Medienkarawane Reader – 20.01.10
Selbstreflektierte Medien? Dass ich das noch erleben darf. Weiter so.Allerdings sind auch Moderatoren / Fotografen / etc. nur Menschen.
Nicht jeder Moderator kann bei jedem Bericht über Katastrophen in Tränen ausbrechen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen, dann wäre er nach ein paar Sendungen psychisch kaputt.
Bei Ärzten ist es genauso, nicht jeder kann und darf mit seinem Patienten mitfühlen, denn sonst wären sie nach kürzester Zeit emotional ausgebrannt. Abgestumpftheit ist meist keine Absicht, sondern ein Selbstschutz. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
gut so! Dennis Draber – 19.01.10
Kritik an der Medienwelt ist schon deshalb selten, weil sie öffentlichkeitswirksam nur durch die Medien geäußert werden kann. Danke, Herr Grimm. Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenDie Macht der Bilder Bürger – 19.01.10
Guten Tag Herr Grimm, vorab ein sehr, sehr guter Beitrag. Man kann dieses grauenerregende mediale Niveau als Bürger auch nicht mehr ertragen. Es fehlt einfach an einem inneren Stil durch die kein äußerer Stil entstehen kann. Mechanisiert, werden wir ständig einer Art Gehirnwäsche ausgesetzt. Von allen Seiten werden uns die Angebote emotionalisiert aufgedrängt, auch eine derartige menschliche Tragödie wird nicht ausgenommen. Innehalten und Trauerarbeit ist nicht möglich. Kompliment für den Beitrag und Ihre Reflexionen.Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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