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Düstere Party mit And One im Capitol

Synthie-Pop Düstere Party mit And One im Capitol

Die Synthie-Band And One vereint Sounds von Gothic und Depeche Mode – am Freitag waren die Berliner im Capitol und haben eine düstere Party gefeiert.

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Quelle: Eberstein

Hannover. Jeder so schwarz er kann - das war das Motto beim And One Konzert im Capitol am Freitagabend. Denn ohne durchgängig dunkle Kleidung wäre man beim Szene-Konzert schnell auffällig geworden. Doch nur Kleider machen bei diesem Konzert keine Stimmung - denn die ist ausgesprochen gut. Der vordere Teil des Capitols schwooft mit Armen und Beinen und auch auf der Tribüne wird getanzt.

Über eine Millionen verkaufte Tonträger: AND ONE ist am Freitag im Capitol Hannover aufgetreten.

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And One vereinen den Synthie-Pop ihrer großen Vorbilder Depeche Mode mit düsterem Electro, in der Gothic-Szene als EBM (Electronic Body Music) bekannt. And One haben ihre Stil im Lauf der Jahre immer wieder geändert. Mal ballert harter EBM durch die Capitol-Boxen, um dann in pathetische Synthie-Balladen abzutauchen. Dem Publikum macht der Stilbruch wenig – es wird weitergefeiert.

Dabei gibt Frontmann Steve Naghavi in Anzug und Krawatte den leicht unnahbaren Vortänzer. Die 1989 in Berlin gegründete Band spielt abwechselnd deutsche und englische Songs, natürlich auch Hits wie "Metallhammer". Und auch beim Cover von "Sweet Dreams" von Eurythmics bleibt die Stimmung elegant düster. Den sreitbaren Song "Steine sind Steine" mit der Zeile "Deutscher, sei stolz" kann sich die Band leider nicht verkneifen.

Nach über zwei Stunden verabschiedet die Band das Publikum in die Nacht. Das passt.

Manuel Behrens

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