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Kultur Ein „idealer Lebenszweck“
Nachrichten Kultur Ein „idealer Lebenszweck“
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00:00 24.11.2016
Blumig: „Der Zigeunerbaron“. Quelle: Christian Gossmann
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Hannover

Da kehrt der junge Sándor Barinkay aus dem Exil in seine ungarische Heimat zurück und findet sein Schloss verfallen vor, auf seinen Gütern lässt es sich der reiche Schweinezüchter Zsupán gutgehen. Doch statt sich zu ärgern, will Barinkay die Tochter des Schweinezüchters heiraten. Die wiederum hat andere Pläne. Barinkay, inzwischen als „Zigeunerbaron“ zum Chef der neuen Schlossbewohner aufgestiegen, verliebt sich in das Zigeunermädchen Saffi, das eigentlich die Tochter eines Paschas ist ....

Musikalisch schafft „Der Zigeunerbaron“ den Spagat zwischen leidenschaftlicher Romantik, opernhafter Opulenz und temperamentvollen Csárdás-Klängen. Ein Ohrwurm jagt den nächsten, so sind Zsupáns „idealer Lebenszweck“ von jeher „Borstenvieh und Schweinespeck“, nicht aber „das Schreiben und das Lesen“. Strauß notiert flotte Czárdás-Musik aus Ungarn und Walzerklänge - darunter der Evergreen „Ja, das alles auf Ehr‘“, gesungen vom „flotten Geist“ Barinkay. Selbst Kaiser Franz Joseph I. soll von der Uraufführung 1885 im Theater an der Wien begeistert gewesen sein.

Am TfN führt Frank Bernd Gottschalk Regie, die musikalische Leitung hat Achim Falkenhausen. Verantwortlich für Bühne und Kostüme ist Michael Goden, er war von 2006 bis 2011 Gastausstatter der Musicals von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig in Herrenhausen. Gemeinsam entstanden die Produktionen „Kleider machen Liebe oder: Was ihr wollt“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Der Sturm“. Roland Mörchen

Am 25. Dezember, 18 Uhr, im Theater am Aegi. Karten unter (0 51 21) 16 93 16 93 und www.tfn-online.de.

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