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Erste Bücher am Documenta-Tempel hängen

Kunstausstellung Erste Bücher am Documenta-Tempel hängen

Eines der spektakulärsten Kunstwerke der Documenta in Kassel nimmt Gestalt an: Am Mittwochabend sind die ersten Exemplare am „Parthenon der Bücher“ aufgehängt worden. Bis dahin hatten Arbeiter das Gerüst auf dem Kasseler Friedrichsplatz montiert, das die Athener Akropolis nachbildet.

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Verbotene Bücher, eingeschweißt und aufgehängt. Foto: dpa

Quelle: Swen Pförtner

Kassel. Das Anbringen der Bücher wird lange dauern - auch nach dem Start der Documenta 14 am 10.Juni in Kassel soll es weitergehen. 42.000 Bücher seien bisher für die Installation der argentinischen Künstlerin Marta Minujin gespendet worden, heißt es von den Organisatoren der Ausstellung. Es handelt sich dabei um Bücher, die verboten waren oder es noch in einigen Ländern sind. Die Künstlerin will ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser setzen. Zahlreiche private Spender haben laut Documenta-Sprecher das Projekt bisher unterstützt, auch deutsche und internationale Verlage beteiligten sich. Um die Bücher am Tempel vor Umwelteinflüssen zu schützen, werden sie in Plastikhüllen verpackt.

Die Documenta läuft bereits seit dem 8. April in Athen. In Kassel beginnt sie am 10. Juni und dauert bis zum 17. September.

dpa

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