Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Kultur Helfer in der Not: „Elias, das kleine Rettungsboot“
Nachrichten Kultur Helfer in der Not: „Elias, das kleine Rettungsboot“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:01 27.06.2018
Jemand in Seenot? Rettungsboot Elias hilft garantiert. Quelle: Foto: Polyband
Hannover

Das jährliche Nordlicht-Festival steht an, doch braut sich ein Sturm über der „Behaglichen Bucht“ zusammen. Und so muss „Elias, das kleine Rettungsboot“ statt zu feiern raus, um zwischen Wellengebirgen und Killerklippen das Frachtschiff Waghals zu retten. Als Belohnung soll Elias fortan im Großhafen seine Pflicht tun.

Ein norwegischer TV-Held schafft den Sprung ins Kino

Freilich sind in der Stadt alle furchtbar städtisch drauf – borniert, aggressiv oder oberflächlich. Und so sehnt sich der brave Elias bald zurück in seine alte, heile Welt. Freilich warten zunächst noch ein paar Heldentaten auf ihn: Er muss das Rätsel um zwei verschwundene Boote lösen, die mysteriösen Aktivitäten des garstigen Waghals aufdecken und am Ende sogar das bedrohte Nordlicht retten.

„Elias, das kleine Rettungsboot“ ist ein norwegischer TV-Serienheld, der den Sprung ins Kino geschafft hat. Er ist ein eindimensionales, humorbefreites Tugendmuster wie die jüngste Inkarnation von „Bob, dem Baumeister“ und taugt als Identifikationsangebot nur für die allerkleinsten Zuschauer. Der Spannungsbogen im Moralspiel ist dabei nicht allzu flach, als Sidekicks machen zwei verfressene, nichtsnutzige Lachmöwen komische Figur.

Erwachsene freuen sich an der Freude der Kleinen

Die Animationsqualität der belebten Schiffe, Kräne, Bojen liegt dabei nur knapp über der von „Thomas, die kleine Lokomotive“ und des bereits erwähnten „Bob, der Baumeister“ und ist weit entfernt von Pixars „Cars“ oder „Planes“. Für die erwachsenen Begleiter bleibt: Absitzen und sich am Spaß erfreuen, den der Nachwuchs hat.

Von Matthias Halbig / RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gelungene Teenie-Komödie: In „Meine teuflisch gute Freundin“ (Kinostart am 28. Juni) lebt Satan in Frankfurt am Main und hat eine ehrgeizige Teenager-Tochter, die ihre unheilstiftenden Talente endlich mal ausprobieren möchte. Hauptdarstellerin Emma Bading liefert eine starke Vorstellung ab.

26.06.2018

Das Dokumentationstheater über die Flucht des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II ist jetzt in Potsdam zu sehen und kommt demnächst nach Celle.

29.06.2018

Der hannoversche Künstler wird mit dem Kunstpreis der Sparkasse Hannover als Grenzgänger zwischen Kunst und Leben geehrt. Denn er verbindet Kunst und Kochen und produziert Eat Art ebenso wie kunstvolle Mahlzeiten.

28.06.2018